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Überraschung in Güstrow

Beim DM-Rennen in Güstrow gewinnt der Mannschaftskapitän der heimischen Ligatruppe. Und Tyler Haupt beeindruck.


Valentin Grobauer hat den vierten Lauf zur Deutschen Speedwaymeisterschaft in Güstrow gewonnen – vor dem gerade 16 Jahre alt gewordenen Shootingstar Tyler Haupt.


Das Rennen in der Barlachstadt nimmt im dritten Block eine unerwartete Wendung. Zuvor hat Kai Huckenbeck, in Abwesenheit von Norick Blödorn und Erik Riss der haushohe Favorit, seine ersten beiden Heats gewonnen. Doch in Lauf 9 platzt dem Emsländer der Hinterreifen.


Danach schaut es kurz vor aus, als könne Lars Skupień in der Gesamtwertung aufs Treppchen fahren. Denn der Westfale hat seine ersten beiden Heats ebenfalls gewonnen – vor Mario Häusl respektive Tyler Haupt. Doch kaum ist Huckenbeck ausgefallen, scheidet auch Skupień mit einem rasselnden kapitalen Motorschaden aus.


Valentin Grobauer, Tyler Haupt und Kai Huckenbeck auf dem Stockerl von Güstrow. Foto: Facebook MC Güstrow
Valentin Grobauer, Tyler Haupt und Kai Huckenbeck auf dem Stockerl von Güstrow. Foto: Facebook MC Güstrow

Damit liegt Grobauer, der in Heat 10 vor Kevin Wölbert gewinnt, in der Gesamtwertung mit einem Punkt Vorsprung auf Wölbert, Konzack und Häusl auf Rang 1. Dahinter massieren sich in Huckenbeck, Haupt und Skupień drei Fahrer mit sechs Zählern.


Dann schlägt Haupt Wölbert. Er und Grobauer bleiben bis zum Ende ungeschlagen, sodass Grobauer den Gesamtsieg holt. Haupt und Huckenbeck gehen ins Stechen um die zweite Position. In dem liegen die beiden in der ersten Kurve noch gleichauf. Doch Huckenbeck sucht außen vergeblich nach Griff, sodass der Teenager ihm bereits in der ersten Runde vorentscheidend davonfahren kann.


In der Gesamtwertung, die noch nicht um die Streichresultate bereinigt ist, liegt Brokstedt-Sieger Wölbert vor Skupień und Blödorn auf Rang 1. Blödorn, Huckenbeck und Grobauer, der sich durch seinen Güstrow-Triumph auf Tabellenplatz 6 nach vorn schiebt, haben allerdings jeweils einen Nuller wegen Nichtantretens als Streichresultat, Wölbert und Skupień müssten je 11 und Haupt sieben Punkte abschreiben.

 
 
 

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