Bildergalerie: mit Skupień im Schlamm
- Norbert Ockenga
- vor 16 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Lars Skupień gewinnt das Sechserrennen in Neuenknick am Ostersonntag, das nach einem Regenschauer zuerst zu einer schlammigen, dann aber um so spektakuläreren Angelegenheit wird.
Die heimlichen Helden von Neuenknick sitzen aufm Trecker. Denn ein Regenschauer zeitgleich mit Beginn des Sechserspeedwaynachmittags in Westfalen macht die rote Bahn zu einem Schlammbad. Weil der Regen im ersten Block beharrlich fällt, muss sogar eine Pause eingelegt werden, um den Schauer abziehen zu lassen.
Danach hat der Bahndienst alle Hände voll zu tun, die durchtränkte Bahn nicht nur fahr-, sondern renntauglich zu machen. „Der Veranstalter hat sich sehr viel Mühe gegeben mit der Bahn“, lobt etwa Lukas Fienhage, „was man definitiv hervorheben muss, da sie am Anfang in einem nicht ganz so guten Zustand war. Aber sie wurde von Lauf zu Lauf immer besser.“
Fienhage, als Routinier eigentlich Favorit in einem Feld mit vielen Nachwuchsleuten, wird ein Mal Opfer der rutschigen Bedingungen. „Ich konnte drei von meinen vier Vorläufen gewinnen. Außer im zweiten Lauf, da war meine Startposition einfach Wasser.“
Meine Startposition war einfach nur Wasser. – Lukas Fienhage
Die Bahnbeschaffenheit erlaubt aber im Laufe des Nachmittages immer mehr Überholmanöver, wenn man sich richtig ins tiefe Material hinein wagt. Vor allem Beau Bailey, Janek Konzack und im Halbfinale auch Ben Iken machen sich dieses griffige Material zunutze – während ein anderer Fahrer scheinbar unangefochten vorne weg pflügt: Lars Skupień. „Die Starts waren gut“, sagt der Westfale, „und ich konnte fast immer als Erster aus der ersten Kurve herauskommen.“
So gewinnt Skupień das Ostersonntagsrennen in Neuenknick ungeschlagen vor Bailey, wobei der Australier die meisten Überholmanöver zeigt, und Konzack.

Übers Halbfinale haben sich auch Fienhage und Iken sowie der Niederländer Mika Meijer für den Endlauf qualifiziert. Doch sie spielen gegen Skupień und seine beiden 16-jährigen Verfolger keine Rolle. „Im Finale habe ich nicht so ganz den Start erwischt“, schildert Fienhage. „Und wenn schon fünf Leute vor einem außen sind, musst du dir halt was einfallen lassen. Ich habe dann leider die falsche Wahl getroffen und mich innen an der Kante orientiert – wo ich viel durchgedreht habe und nicht vorangekommen bin.“
In der Bildergalerie hier präsentiert Fotograf Daniel Sievers die besten Aufnahmen vom westfälischen Ostersonntag. Und zwar sowohl von der A-Gruppe mit dem Sieger Skupień als auch von der B-Gruppe, die Carl Wynant vor Mike Jarzcewski und Louis Tebbe gewinnt, sowie von den Junioren, die der Deutsch-Däne Niclas Bager vor dem Niederländer Dominic Hamminga und den Deutschen Erik Barth, Lenja Tebbe und Levi Fittkau holt.































































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