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Das Feld für St. Johann steht

Diese Fahrer gehen am Samstagabend beim Eisspeedway-Einladungsrennen in St. Johann an den Start.


Am Dienstag hätte man zwar „im kurzen Leiberl rumrennen“ und sich auf der Eisspeedwaybahn von St. Johann sonnen können. Aber trotz der aktuellen Plusgerade, die in den Alpen unweit von Salzburg gerade herrschen, gibt sich Organisationschef Toni Pilotto zuversichtlich: Das offene Eisspeedwayrennen in Österreich am Sonnabend ab 18 Uhr soll stattfinden können.


Selbst dann, wenn es weiter taut. „Wir hatten in der vergangenen Woche noch sieben bis acht Zentimeter Neuschnee“, begründet Pilotto. „Den Schnee haben wir auf der Bahn liegen gelassen. Der isoliert jetzt das Eis darunter. Selbst wenn wir wegen Tauwetters noch fünf Zentimeter Eis abfräsen müssen, bleibt es immer noch dick genug, um das Rennen auf jeden Fall durchziehen zu können.“


Der frische Neuschnee isoliert das Eis darunter. – Toni Pilotto

Der Optimismus des Österreichers hat ein stattliches Feld in den Pongau gelockt. Die Teilnehmerliste unterteilt sich dabei in ein Haupt- und in ein Juniorenfeld. Im Hauptrennen fahren


  • Luca Bauer

  • Hans Weber

  • Franz Zorn

  • Harald Simon

  • Josef Kreuzberger

  • Jasper Iwema

  • Lukáš Hutla

  • Franz Mayerbüchler

  • Christoph Kirchner

  • Andrej Diviš

  • Reinhard Greisel

  • Niek Schaap


in Vorläufen nach dem Motto „Jeder gegen Jeden“. Die beiden Punktbesten nach den Vorläufen ziehen direkt ins Finale des Abends ein; die auf den Plätzen 3 bis 6 Gelandeten kämpfen in einem Hoffnungslauf um die beiden anderen Plätze im Finale.


Auch Franz Zorn wird seinen Motor in St. Johann warmlaufen lassen. Foto: FIM
Auch Franz Zorn wird seinen Motor in St. Johann warmlaufen lassen. Foto: FIM

Dazu kommt eine Sonderwertung für Junioren, der sogenannte „Rookies’ Cup“. In dem starten in Simon Mayer, Thomas Weidinger und Bernhard Sanftl drei Fahrer, die in diesem Winter im Trainingslager von Inn-Isar-Racing in Schweden erstmals auf einer Eismaschine gesessen haben. Dazu kommt Marc Geyer. Der ist an sich als Bahnreserve fürs Hauptfeld vorgesehen. „Aber er möchte das Rennen auch als Vorbereitung auf die Europameisterschaft nutzen“, weiß Pilotto. „Und da wäre es ja blöd, wenn er als Reserve vielleicht gar nicht zum Fahren kommt. Deswegen habe ich ihn mit ins Feld der Junioren getan.“


Und was hat es mit dem Rookies-Cup generell auf sich? „Wir haben die schnellste Eisspeedwaybahn der Welt“, verweist Pilotto auf das ganz besondere Layout der Piste. Denn die ist eigentlich eine ausladende, breite Sommerspeedwaybahn, die nach alter Väter Sitte um ein Fußballfeld führt und entsprechend knapp 400 Meter misst, lange Geraden und weite Kehren aufweist. „Unsere Bahn ist sowohl von der Länge als auch vom Radius her völlig anders geschnitten als die Bahnen in Schweden, auf denen die Neulinge bislang gefahren sind. Unsere Bahn ist vom Radius her so schnell, dass es für sie überhaupt keinen Sinn hätte, die jungen Fahrer jetzt schon ins Hauptfeld zu integrieren.“


Stattdessen sollen


  • Thomas Weidinger

  • Simon Mayer

  • Bernhard Sanftl

  • Marc Geyer


in jedem Block einen Lauf „Jeder gegen Jeden“ bestreiten. Aus der Addition der Laufpunkte ergibt sich dann der Sonderpreis für den besten Neuling.

 
 
 

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