Der Bergring ruft wieder
- Norbert Ockenga
- vor 2 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Nach einem Jahr Pause kehrt das größte Grasbahnrennen der Welt wieder zurück – in alter Stärke.
Den Hechtsprung kennt jeder. Doch wie wurde aus dem Bergring in Teterow eigentlich das berühmteste und einzigartigste Rennen der Bahnsportszene? Wie unterscheidet sich das Spektakel vor den Toren von Teterow von anderen Grasbahnrennen? Und was kann man am Pfingstwochenende in der mecklenburgischen Kleinstadt erleben?
Das Bergringrennen in Teterow ist ein Mythos und eine Legende für sich. Deswegen widmen wir uns auf bahndienst.com in einer neuen Serie ausgiebig mit dem Comeback des Klassikers – und beleuchten alle Hintergründe, die man wissen muss, um dem Ruf des Bergrings tatsächlich Folge leisten zu können.
Denn das Motto „Ein Mal Bergring, immer Bergring“ greift in diesem Jahr wieder. Nach einer Zwangspause im Jahre 2025 kehrt das Traditionsrennen nun zu Pfingsten wieder in voller Stärke zurück: sowohl auf dem eigentlichen Bergring als auch im Zusammenspiel mit dem Auerhahnpokal, der am Abend zuvor auf der einstigen Speedway-Grand Prix-Bahn in den Heidbergen stattfindet.

In den nächsten Tagen gibt’s bis zum Rennwochenende zu Pfingsten jeden Tag aktuelle Neuigkeiten, aber auch Hintergrundberichte und historischen Betrachtungen rund um den Bergring. So werden wir beispielsweise in Stephan Lönnies den letzten Teterower, der als Lokalmatador den Bergring gewonnen hat, ebenso zu Wort kommen lassen wie Danny Knakowski und Mika Frehse, die dieses Jahr die ungewohnte Grasbahn unter die Räder nehmen werden.
Für den Grand Prix in Landshut ist bereits ein ganz besonderer Termin vereinbart: Dort wird Kelvin Tatum in einem ausgiebigen Videointerview alles rund um Bergring erklären – in jener unnachahmlichen Art, die den Engländer zu einem der beliebtesten Fernsehexperten für Speedwaysendungen hat werden lassen.
Der Mythos Bergring begründet sich zu einem Großteil in der Vergangenheit in der ehemaligen DDR – und auf den ganz besonderen Geist, der dort über Jahrzehnte hinweg durch die riesigen Campingplätze mit ihrem speziellen Gemeinschaftssinn waberte. Auf die grandiose Historie des Bergringrennens werden wir in der neuen Serie natürlich genauso eingehen wie auf die Hintergründe der Frage, warum der ADAC Hansa als Ausrichter in die Bresche gesprungen ist, um das Rennen wieder möglich zu machen.
Und natürlich stellen wir die Fahrer vor, die in der Mecklenburgischen Schweiz antreten – und zwar sowohl beim Auerhahnpokal als auch beim eigentlichen Bergringrennen.
Zum Auftakt gibt’s aber zunächst den Zeitplan – damit Ihr wisst, wann Ihr zu Pfingsten wo sein müsst:
Samstag, 23. Mai
12:30 bis 15:30 Uhr Training Bergring – Eintritt frei
17 Uhr Training Auerhahnpokal Speedwaybahn
18:30 Uhr Fahrervorstellung Auerhahnpokal Speedwaybahn
19 Uhr Erster Heat Auerhahnpokal Speedwaybahn
Im Anschluss After-Race-Party mit der deutsch-amerikanischen Countryrocksängerin Sandra Lee Resch
Sonntag 24. Mai
11 Uhr Fahrerparade und Eröffnung Bergring
12 Uhr Start 103. Bergring-Rennen Teterow
Eintrittspreise
Nur Bergring 30 Euro
Vorverkauf u.a. in ADAC-Geschäftsstellen 25 Euro
Bergring inkl. Fahrerlager 40 Euro
Studenten, Behinderte und Rentner 25 Euro
Teenager 12 bis 16 Jahre 10 Euro
Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei
Speedway inkl. After-Race-Party 25 Euro
Vorverkauf u.a. in ADAC-Geschäftsstellen 20 Euro
Studenten, Behinderte und Rentner 20 Euro
Teenager 12 bis 16 Jahre 10 Euro
Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei
Speedway Tribüne zusätzlich 5 Euro
Camping
Kombikarte Campingplatz, Eintritt für Speedway & Bergring
Erwachsene 65 Euro
Ermäßigt 45
Teenies 12 bis 16 Jahre 20 Euro
Zeltplätze gibt’s an der Nordkurve und bei der Heideschmiede
Parkplätze stehen an der Nordkurve zur Verfügung, erreichbar über die B108 und den Boxbergweg
An beiden Veranstaltungstagen wird ein Busshuttleverkehr vom ZOB in Teterow mit Haltestellen vier Zwischenstopps zum Vorplatz des Bergrings eingerichtet.



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