Friesen siegen in Sachsen
- Ingolf Schmidt
- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
Die Liga Nord-Veranstaltung in Meißen wird zu einem echten Samstagskrimi, und Reporter Ingolf Schmidt ist vor Ort.
Die Frisian Lions vom MSC Moorwinkelsdamm haben den vierten Wertungslauf zur Speedway Liga Nord im Meißener Speedwaystadion an der Zaschendorfer Straße gewonnen. In einem gut besuchten Stadion fuhren sie bei herrlichem Sommerwetter insgesamt 42 Zähler ein.
Mit ihrer Kapitänin Celina Liebmann, den Wynant-Brüdern Jonny und Carl, Dominic Hamminga und dem nicht zum Einsatz gekommenen Jan Oeltjenbruns waren die Nordwestdeutschen in Bestbesetzung nach Sachsen gekommen. Einzig Thies Schweer war nicht mit von der Partie.
Leicht wurde den Friesen das Siegen aber nicht gemacht. Die Meißener Hornets hatten durchaus erkennbar die Absicht, dass der Sieg im heimischen Stadion blieb.

Bis zu den Finalläufen ging dieser Plan auch auf. Bis dahin hatte die Meißener Mannschaft stets einen knappen Vorsprung gehalten. Hätten Gastfahrer Mike Jarczewski und Mannschaftskapitän Richard Geyer ihre Vorsprünge in ihren Finalläufen gehalten, wäre der Heimsieg auch drin gewesen.
Aber im Großen und Ganzen geht das Gesamtergebnis trotzdem in Ordnung, denn Janek Konzack mit Punktemaximum und auch Marc Winkler mit vier erfahrenen Punkten zeigten sehr gute Leistungen.
Auf Platz 3 kamen die Teterower Hechte vom MC Bergring Teterow in Mecklenburg, die 27 Zähler einsammeln konnten und damit auch sichtlich zufrieden waren. In Bergringstar Mika Frehse hatten sie ihren fleißigsten Punktesammler. Besondere Erwähnung soll hier noch Paul Weisheit finden. Nach einem spektakulärem Sturz, verursacht durch Moorwinkelsdamms Carl Wynant, stieg er tapfer wieder aufs Motorrad und holte seinem Team einen wertvollen Punkt.

Weisheit war kurzerhand für Danny Knakowski, der sich abgemeldet hatte, von Teammanager Stephan Lönnies auf die Seniorposition gesetzt worden. Bruno Preibisch und Tim Arnold erfuhren für ihr Team acht und fünf Punkte.
Nie richtig ins Meißener Rennen fanden die Fahrer vom brandenburgischen Wolfspack Wolfslake. Leon Arnheim, Lukas Wegner sowie die Landshuter Gebrüder Michael und Thomas Konrad konnten lediglich 11 Punkte einfahren, und dementsprechend unzufrieden trat man dann auch die Heimreise an.



Kommentare