Kleines Kupplungslatein
- Norbert Ockenga
- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Warum Martin Haarahiltunen eine Sonderschicht einlegen muss.
In der Nachbarbox ging’s genauso rund. Während Niclas Svensson emsig beim Motorwechsel mithilft, wirbelt dessen Schulfreund und Eishockeykumpel Martin Haarahiltunen mit verschiedenfarbigen Kupplungsscheiben.
Eine nach der anderen feilt der Weltmeister nach und knibbelt sie dann in den Kupplungskorb seiner ersten Maschine. „Ich bin im Startbandtraining mit unterschiedlichen Kupplungskonfigurationen gefahren“, berichtet er. „Also mit anderen Kombinationen von Scheiben und mit unterschiedlich langen Federn.“
Die schwarze Reibscheibe war wie Gummi. – Martin Haarahiltunen
Dabei sei rausgekommen, dass die Kupplung im schwächer motorisierten Motorrad sauberer getrennt hätte: „Der Durchzug bei der Beschleunigung war einfach schneller.“
Deswegen rüstet Haarahiltunen am Abend die Kupplung am Einsatzbike auf denselben Stand um wie am Ersatzmotorrad.

Die Farbe der Reibscheiben zeigt die Härte und Reibung der Scheiben. „Ich habe es im vergangenen Jahr lange mit einer schwarzen versucht, aber die war wie Gummi. Jetzt ändere ich die Kombination der roten und brauen Scheiben und verbaue andere Federn.“



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