OP, Reha, Rückkehr
- Norbert Ockenga
- 5. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Jungtalent Janek Konzack meldet sich nach einem Winter voller Krankengymnastik wiedergenesen zurück im Sattel.
Der Weg zurück hat begonnen. Janek Konzack hat sich in der Winterpause einer Operation an einer alten Schulterverletzung unterzogen – und nach zwei Trainings in Neuenknick und Cloppenburg bei der DM in Herxheim auch schon sein erstes Rennen gefahren.
Zwicken und zwacken täte inzwischen nichts mehr, sagt der 16-Jährige aus Luckau im Spreewald: „Nach der OP musste ich nur eine Woche lang im Krankenhaus bleiben. Im letzten Jahr bin ich durchgehend mit einer Orthese gefahren – jetzt nicht mehr. Auf dem Motorrad merke ich jetzt nichts mehr von der Verletzung.“
Erik Pudel hat mir gezeigt, was ich mit der Schulter machen muss. – Janek Konzack
Bei der Gesundung hätte ihm ein alter Bekannter geholfen, der selbst lange Zeit Speedway fuhr und für den Bürgermeisterpokal in Wittstock am 11. April ein überraschendes Comeback im Sattel angekündigt hat: Erik Pudel, der auch als Physio bei der Deutschen Nationalmannschaft dabei war und dessen Bruder Dirk dem Nationalteam als Schrauber ausgeholfen hat. Konzack sagt: „Erik Pudel hat mir den ganzen Winter über gezeigt, was ich mit der Schulter machen muss. Wir haben gemeinsam an der Schulter gearbeitet. Er war in der ganzen Zeit mein einziger Physiotherapeut und hat einen maßgeschneiderten Rehafahrplan für mich ausgearbeitet, der mir sehr geholfen hat.“

In Herxheim, beim ersten Rennen nach den beiden Trainingstagen in Neuenknick und Cloppenburg, spielte denn auch die Schulter mit – nicht aber die Technik: „Ich war das erste Mal da. Die Bahn hat mir sehr gut gefallen; sie hat einen schönen Radius, ich bin gut klargekommen. Ich habe mich fit gefühlt. Aber im zweiten Lauf habe ich einen Motorschaden gehabt, und im dritten ist mir die Kupplung kaputtgegangen. Dann hatte ich zum Schluss noch zwei Läufe, konnte insgesamt sechs Punkte einfahren. Das war kein tolles Rennen für mich – Platz 10 am Ende. Wir nehmen die Erfahrung mit. Es hat auf jeden Fall mega Spaß gemacht, da zu fahren.“



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