So stürzte der Geheimfavorit
- Norbert Ockenga
- 16. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Wie der Crash von Aki Ala-Riihimähi passierte und wie es dem Publikumsliebling inzwischen geht.
Eine Prise zu viel Aggressivität – und schon hängt die WM-Teilnahme am seidenen Faden. Das Finnland-Duell mit Heikki Huusko in einem Vorlauf der Nordischen Meisterschaft in Örnsköldsvik hat Aki Ala-Riihimäki auf die Chirurgische gebracht.
Der Routinier, der schon zusammen mit seiner Gattin Nina beim legendären Master of Spikes von Veranstalter Gerd Sievers im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen für Wirbel gesorgt hatte, fuhr vor Huusko, stand aber unter Druck von seinem Landsmann.
Daraufhin verschätzte Ala-Riihimäki beim räumlichen Sehvermögen und verpasste den Einlenkpunkt, fuhr zu lange geradeaus und versenkte seine Maschine in jenen Schneewällen, die in Örnsköldsvik anstelle von Stroh- oder Steinwollballen die Streckenbegrenzung bilden.

Beim Einschlag in den hart komprimierten Schnee brach der langmähnige Erfinder aus Seinajöki sich Schienbein- und Wadenknochen knapp unterm linken Knie. Er musste im Krankenhaus der schwedischen Kleinstadt operiert werden und liegt seither mit einem Gips vom Fußballen übers Knie im Spital.
Neben Martin Haarahilttunen ist Aki Ala-Riihimäki damit schon der zweite Spitzenfahrer, der um die Teilnahme an der WM bangen muss. Der Finne wäre auch für die EM in seiner Heimat in Varkaus nominiert worden – aber nur als Reserve.



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