Wetterbericht aus dem Grand Prix-Glutofen
- Norbert Ockenga
- vor 16 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Der Langbahn-Grand Prix von Marmande ist wegen Hitze verschoben. Doch wie schlimm ist es in der Region wirklich?
Lukas Fienhage hätte in Marmande Heimrecht genossen. Der ehemalige Langbahnweltmeister stammt zwar gebürtig aus Lohne im Oldenburger Münsterland. Doch der 26-Jährige wohnt mit seiner jungen Familie in der Nähe jener Bahn, auf der heute der erste Langbahn-Grand Prix des Jahres hätte ausgetragen werden sollen.
Also mitten im Glutofen, wenn man der Entscheidung der FIM Folge leistet, den Grand Prix aufgrund einer Extremwetterwarnung auf Ende September zu verschieben.
Heute geht’s von der Temperatur her eigentlich. – Lukas Fienhage
Wie sieht’s denn aus in Südfrankreich? Ist es wirklich so unerträglich heiß? „Heute geht’s von der Temperatur her eigentlich“, antwortet Fienhage. „Aber wir sind von der Regierung in den Roten Bereich eingestuft. Also gibt es keine Möglichkeit, irgendwas zu machen. Wir sind so lange im Roten Bereich, wie es nachts nicht weiter runterkühlt als höchstens 20 Grad. Das ist der Hauptgrund. Eine Regierungsentscheidung halt – da kann man nichts machen.“

Passend dazu liefert Fienhage eine Illustration mit, in der ganz Frankreich tiefrot eingefärbt ist. Die Bildzeile dazu lautet, aktuell sei es in Frankreich heißer als in 99,8 Prozent aller Regionen auf der Erde.



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