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Zum Sieg geschlackert

Trotz eines Montagefehlers gewinnt Dan Thompson das Benefizrennen Ben Fund Bonanza in Glasgow.


Lauf 7 bietet die Schau des Abends. Chris Harris trifft auf Dan Thompson – und die beiden Vertreter der schottischen Erzrivalen Glasgow und Edinburgh liefern sich ein Duell auf Biegen und Brechen.


Thompson, über den Winter von Glasgow zum anderen schottischen Zweitligisten gewechselt, muss sich „Bomber“ Harris zunächst beugen – kann den 42-Jährigen aber wenig später wieder keschen und den hart umkämpften Lauf gewinnen. „Aber ich weiß“, relativiert Thompson, „dass Chris Harris nicht mit seinem normalen Glasgow-Motor fuhr. Also muss ich damit rechnen, dass er mich beim nächsten Mal wieder kriegt.“


Thompson sammelt in seinen fünf Qualifkationsrennen beim Ben Fund Bonanza, einem gemeinnützigen Wohltätigkeitsrennen mit großer Tradition auf der britischen Insel, 11 Punkte. Das langt für den Engländer, der einer von jenen Fahrern ist, die sich sowohl in der Ersten als auch in der Zweiten Liga Großbritanniens verdingen, nur zum Einzug ins Halbfinale.


Peter Kildemand, neuer Teamkollege von Norick Blödorn bei den Belle Vue Aces, und Justin Sedgmen ziehen direkt in den Endlauf ein. Thompson, in der Premiership von Meister Ipswich zu Verfolger Leicester zurückgewechselt, liegt im Halbfinale sogar zuerst nur an dritter Stelle, geht dann aber an Denny King und Kevin Juhl Pedersen vorbei.


Jedes Mal, wenn ich ins tiefe Material fuhr, hatte ich Angst, dass die Kette abgeht. – Dan Thompson

Im Finale erwischt Juhl Pedersen, in diesem Jahr neu im Aufgebot von Glasgow und damit Teamkollege von Inselneuling Mario Häusl, den besten Start. Thompson hält sich stur außen, baut dort mehr und mehr Schwung auf und kann kurz vor Schluss die Führung übernehmen.


Dan Thompson zittert sich mit schlackernder Kette zum Sieg im Ben Fund Bonanza. Foto: Glasgow Tigers Speedway
Dan Thompson zittert sich mit schlackernder Kette zum Sieg im Ben Fund Bonanza. Foto: Glasgow Tigers Speedway

Dabei hängt der Sieg von Thompson, der damit seinen neuen Nummer 1-Status bei den Edinburgh Monarchs gleich zu Saisonbeginn untermauert sieht, am seidenen Faden: „Meine hintere Kette ist viel zu lose gelaufen. Die Welle vom Vorgelege hatte Spiel und bewegte sich. Jedes Mal, wenn ich ins tiefe Material gefahren bin, hatte ich die Befürchtung, dass die Kette abgehen würde.“

 
 
 

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