Bangen um fliegende Holländerin
- Norbert Ockenga
- vor 10 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Beim B-Lizenzrennen in Melsungen kommt der Rettungshubschrauber zum Einsatz. Was ist passiert?
Die ersten Meldungen klangen alarmierend. Kelly Velda muss beim ersten Heat der B-Lizenz in Melsungen mit dem Rettungshubschrauber von der Grasbahn ausgeflogen werden.
Die Niederländerin sei von René Hasenfratz getroffen worden, schildert Mario Siebert, der Erste Vorsitzende des MSC Melsungen – nachdem Hasenfratz innen von Velda plötzlich Griff gekriegt habe, davon überrumpelt gewesen und direkt in Velda katapultiert worden sei. Nach dem Einschlag habe Velda über Schmerzen im Becken geklagt.
Zunächst hätte sie mit dem Rettungswagen abtransportiert werden sollen, so Siebert weiter, doch der Doktor, der sie vom eigentlichen Rennarzt übernahm, hätte sicherheitshalber einen Rettungshubschrauber angefordert.

Im Rennen der B-Lizenz holte sich Sebastian Ramus den Maximumsieg – zum zweiten Mal in Folge, nachdem das Toptalent aus der Nähe von Zweibrücken auch schon in Schwarme ungeschlagen geblieben war. Für Ramus sind die beiden Siege auch eine Form der Wiedergutmachung: Im Rahmenrennen von Werlte hatte er sich nach einem frühen Sturz mit seiner Ersatzmaschine begnügen müssen – die von Technikproblemen geplagt war.
Hinter Ramus kamen Louis Tebbe und Magnus Czekely vor Erik Bostin auf die kleineren Plätze. Auch für Bostin ist das Abschneiden unter den ersten 4 eine Revanche: Der Klubfahrer des MSC Mühldorf hatte bei der B-Lizenzkonkurrenz auf seiner Heimbahn am Inn die Vorläufe dominiert – nur um den Klassensieg dann im Finale zu verlieren, weil ihm dort der Antriebsriemen riss.



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