Beim schnellsten Mann von Ostfriesland
- Norbert Ockenga
- vor 8 Stunden
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Kurz vorm Störtebeker-Superpokal am Pfingstsonntag in Halbemond öffnet Lokalmadator Ben Iken exklusiv die Türe seiner Werkstatt.
Eigentlich muss er den Pokal gewinnen. Schließlich stammt Ben Iken aus jener Stadt, in der Klaus Störtebeker mit seiner Piratenhorde angeblich im 14. Jahrhundert Zuflucht vor der damaligen Version der Wasserschutzpolizei gesucht hat: Marienhafe.
Damals hatte die Kleinstadt noch einen direkten Nordseezugang, und der Robin Hood der Meere, der später geköpft werden sollte, fand in den Friesen Verbündete gegen die Dänen und die Hanse. Lange Jahre gab es in Marienhafe spektakuläre Freilichttheatheraufführungen mit gewaltigen historischen Kulissen – direkt unter dem Störtebekerturm.
Die Nordsee ist zwar weit entfernt, doch die Legende lebt – und wird auch im Speedway aufrecht erhalten. Der Störtebeker-Superpokal, der am Pfingstsonntag in einem offenen Rennen im Motodrom Halbemond unweit der ostfriesischen Nordseeküste ausgefahren wird, ist allein schon wegen seiner schieren Größe eine der begehrtesten deutschen Trophäen: Das Ding ist turmhoch, wer es als Sieger verstauen will, kann froh sein, dass es an zwei Schraubstellen in drei Teile zerlegt werden kann.

Iken kommt zwar beinahe direkt aus der Störtebekerstadt Marienhafe selbst, doch sein persönlicher Störtebekerturm lässt noch auf sich warten. Das will der schnellste Mann von ganz Ostfriesland am Pfingstsonntag korrigieren.
Und exklusiv für bahndienst.com hat Iken kurz vorm Pfingstklassiker an der Nordsee die Türe zu seiner Werkstatt geöffnet: Videografin Heike Kleene und Chefredakteur Norbert Ockenga lassen sich von Iken zeigen, wie und wo er seine Maschinen für die Speedwayrennen daheim, aber auch für die Inn-Isar-Devils in der Zweiten Bundesliga und alle anderen Rennen vorbereitet.
Das Video zur optimalen Einstimmung aufs Pfingstrennen am Sonntag im Motodrom Halbemond könnt Ihr Euch direkt hier angucken:



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