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Die Zeugenaussage

Wie hat sich der Unfall von Andrew Appleton in Scheeßel wirklich zugetragen? Und wie geht es dem Engländer inzwischen?


Der Augenzeugenbericht geht zwei Tage nach dem Rennen ein. Da meldet sich Dave Meijerink mit seiner persönlichen Analyse des Renntages in Scheeßel – und schildert, wie er den Unfall von Andrew Appleton erlebt hat.


Nämlich aus der Logenposition, mit bestem Blick auf jenes Sandwich aus Keijo Busch innen und Lukas Fienhage außen, in dem Appleton eingezwängt war: „Ich fuhr genau hinter ihm, als der Unfall passiert ist. Lukas Fienhage hat außen seine Linie gefahren und gehalten. Dabei hat er das Vorderrad von Andrews Motorrad gestreift – und Andrew ist fliegen gegangen.“


Das war einfach ein Rennunfall. – Dave Meijerink

Dann konkretisiert der Niederländer, der in Scheeßel Zweiter hinter Erik Riss werden sollte: „Der Sturz hatte nichts mit der Bahn zu tun. Es war einfach ein Rennunfall.“


Andrew Appletin gewinnt seinen ersten Heat, wird dann Opfer einer Kettenreaktion. Foto: Ingolf Schmidt
Andrew Appletin gewinnt seinen ersten Heat, wird dann Opfer einer Kettenreaktion. Foto: Ingolf Schmidt

Appleton selbst hat sich inzwischen über Facebook gemeldet und das Ausmaß seiner Verletzungen konkretisiert: „Ich habe mir ein Schlüsselbein und ein paar Rippen gebrochen. Ich werde deswegen meinen Platz in Aduard nicht einnehmen können, was eine bittere Enttäuschung ist – nach der gewaltigen Saison bislang“, schreibt er mit Verweis aufs Grasbahn-EM-Finale am Wochenende in den Niederlanden. „Nach weiteren Behandlungen diese Woche kann ich sagen, wann ich wieder auf die Bahn zurückkehren kann.“

 
 
 

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