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Eistanz ohne Eishans?

Hat sich eigentlich inzwischen irgendwas Neues in der Personalie Hans Weber und seinen Start in der Nationalmannschaft ergeben?


Hans Weber bleibt dabei: kein Start für die Nationalmannschaft bei der Team-WM in Heerenveen. Das bekräftigt „Der Eishans“ im Vorfeld des Trainings zu den Grands Prix von Inzell.


Weber stellt am Freitagvormittag klar: „Jetzt heißt’s scheinbar, dass man mich informiert und zu meinen Sponsoren angefragt hätte. So hab’ ich’s gehört. Aber das stimmt so nicht. Man hat zwar meine Maße für die Kombis abgefragt – aber nichts zu einer Einbindung von meinen Partnern gesagt.“


Jetzt wird man sehen, was wichtiger ist: der Anzug oder der Fahrer. – Hans Weber

Das sei ihm aber wichtig, zumal auf den Kombis eine andere Ölfirma mit ihren Logos zu sehen sei als Webers Partner Ravenol. Das schließe sich also ohnehin aus. „Und inzwischen sind die Kombis auch wohl schon fertig, hab’ ich gehört.“


Anstoß nimmt Weber auch daran, dass das Logo von Inn-Isar-Racing groß zu sehen sei. „Ich bin aus dem Team vor einigen Jahren ausgetreten, deswegen werde ich jetzt sicher nicht in einer Kombi fahren, auf der Inn-Isar-Racing steht.“ Mit dessen Chef Christian Platzer und etwaigen Differenzen hätte das nichts zu tun: „Wir können uns zuzwinkern und meinetwegen auch gern Mal eine Halbe miteinander trinken, da hab’ ich kein Problem mit ihm. Aber ich gehör’ nun Mal nicht mehr zu dem Team, also fahr’ ich auch nicht mit dem Logo.“


Der Stein des Anstoßes – oder die Lösung, je nach Sichtweise – hängt vorm Training in der Eishockeyumkleidekabine, in der sich die Eisspeedwayfahrer umziehen. Foto: Heike Kleene
Der Stein des Anstoßes – oder die Lösung, je nach Sichtweise – hängt vorm Training in der Eishockeyumkleidekabine, in der sich die Eisspeedwayfahrer umziehen. Foto: Heike Kleene

In der Debatte beharrt Weber auf seiner Prinzipientreue, erst recht, wenn auch noch falsche Aussagen getätigt werden würden. „Da bin ich so flexibel wie eine Eisenstange.“


Ganz abräumen tut der Rückkehrer aus der Zwangspause seinen Start für „Team D“ noch immer nicht. „Das geht aber nur, wenn ich meinen Partnern auch etwas bieten kann. Also wenn ich mit meinem Fahreranzug antreten darf. Man kann dann ja fürs kommende Jahr weiter reden und überlegen, wie man das alles unter einen Hut bringt – wenn’s denn dann wieder eine Team-WM gibt. Aber für dieses Jahr geht’s jetzt halt nur noch, wenn ich in meiner eigenen Kombi fahren kann.“


Ob das so komme, wertet Weber auch als eine Art Lackmustest: „Daran kann man ja sehen, was wichtiger ist: der Anzug oder der Fahrer.“



 
 
 

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