Fast Friday statt Karfreitag
- Norbert Ockenga
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Teambuildingmaßnahmen prägen das Ostern der Deutschen Eisspeedwaynationalmannschaft.
Die Vorbereitungen laufen. Die Deutsche Eisspeedwaynationalmannschaft schweißt sich hinter den Kulissen für die Team-WM in Heerenveen am Sonntag kommender Woche zusammen. Deswegen wird sogar die österliche Ruhe in Oberbayern über Bord gekippt: Zwei Tage lang beherrschte Motorsport die Tage.
Am Gründonnerstag trafen sich die Familien der Nationalmannschaftsfahrer Max Niedermaier d.Ä., Christoph Kirchner und Max Niedermaier d.J. zusammen mit der von Inn-Isar-Racing-Boss Christian Platzer im Maibaum-Stüberl in Albaching – jenem Dorf, in dem auch der ehemalige Eisfahrer Jürgen Liebmann mit Gattin Sylvia zuhause ist.

Das Maibaum-Stüberl ist kein klassisches bajuwarisches Wirtshaus, sondern eine Gastronomie in einem landwirtschaftlichen Hof, auf dessen Gelände auch der Maibaum steht – der von dem Maibaum-Stüberl bewacht wird. Zu Essen und Trinken gibt’s entsprechend nur in jenen Wochen etwas, in denen der Maibaum vorm Klauen bewahrt werden muss.
Die deutsche Équipe samt Familie nahm zwei Tische in Beschlag und frönte bayerischer Tradition, auch die Kinder Max jr. und Adrian Kirchner sowie Philipp und Julian Platzer waren dabei.

Tags drauf hatte Christoph Kirchner die nahe Motocrosshalle gemietet, um dort für insgesamt 13 Fahrer einen Trainingstag auszurichten. Am Start waren
Tom Weidinger
Bernhard Sanftl
Simon Mayer
Max Niedermaier
Max Niedermaier d.J.
Christoph Kirchner
Celina Liebmann
Adrian Kirchner
Max Niedermaier jr.
Philipp und Julian Platzer.

Gattin Franziska Niedermaier hütet Flöhe in Form von einem Haufen Rennfahrern. Foto: Christian Platzer
Solche Teambuildingmaßnahmen kennt man vor der Team- oder Paar-WM im Sommer von den Nationalmannschaften Dänemarks oder Großbritanniens. Die deutschen Teammanager Sascha Dörner und Mathias Bartz verzichten darauf, weil ihnen nach Aussage Bartz’ das Geld dafür fehlt. Inn-Isar-Racing hat nun dieses Einschwören auf die WM, das aus drei Individualisten erst ein Team macht, dessen Mitglieder am selben Strang und in dieselbe Richtung ziehen, in Eigenregie ermöglicht, um die Mannschaft für den Kampf um einen Platz unter den ersten 3 nicht nur auf-, sondern auch einzustellen.




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