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Haarahiltunen dominiert Inzell

So ist der erste Eisspeedway-Grand Prix des Jahres gelaufen.


Max Niedermaier muss es klar anerkennen: „Haarahiltunen war wirklich weit weg, der fährt auf einem anderen Stern momentan.“ So analysiert es der Bayer kurz nach dem Finale beim ersten Grand Prix in Inzell.


Der Abend beginnt mit zwei klaren Start/Ziel-Siegen von Franz Zorn und Max Koivula. Im dritten Lauf führt Luca Bauer bis in die letzte Kurve, dann rutscht ihm das Vorderrad weg – und Heikki Huusko schlüpft innen durch zum Sieg. Martin Haarahiltunen gewinnt seinen Eröffnungsheat souverän – und setzt damit den Ton für den Abend.


Nur in Lauf 14 ist der Weltmeister nicht gleich vom Start weg in Führung, sondern muss sich erst von der dritten auf die erste Stelle kämpfen. Aber an seinem Maximum in den Vorläufen und seinem sicheren Finaleinzug besteht nie ein Zweifel.


Koivula verliert seinen zweiten Einsatz gegen Niclas Svensson, der Finne hat dabei einen Platten vorn. Huusko unterliegt in seinem dritten Lauf nicht nur Haarahiltunen, sondern auch Svensson, woraufhin er die Reibscheiben seiner Kupplung wechselt und danach wieder besser aus den Bändern kommt.


Martin Haarahiltunen zieht im Finale innen am besser gestarteten Heikki Huusko vorbei zum Sieg, auch Max Koivula wird den Europameister gleich keschen. Foto: FIM
Martin Haarahiltunen zieht im Finale innen am besser gestarteten Heikki Huusko vorbei zum Sieg, auch Max Koivula wird den Europameister gleich keschen. Foto: FIM

Svensson ringt mit sich, ob er auf einem Motorrad mit Tibo-Fahrgestell bleiben oder auf einen Klabo-Rahmen wechseln soll. Nach zwei Läufen auf dem weißen wechselt er für den Rest des Abends auf die schwarze Maschine, weil er dort den Dämpfer besser auf das aufbrechende Eis anpassen kann.


Koivula und Huusko gehen punktgleich in ihren letzten Vorlauf. Dort besiegt Koivula seinen Landsmann, der deswegen in den Hoffnungslauf muss – genau wie Svensson, der im ersten Heat nur Dritter geworden ist und dem Rückstand bis zur Ehrenrunde hinterher hechelt.


Luca Bauer und Max Niedermaier schaffen es ebenfalls in den Hoffnungslauf, wobei Niedermaier im letzten Block Franz Zorn noch ausschaltet, nachdem der Österreicher nach zwei Laufsiegen und einem zweiten Platz nurmehr zwei Nuller schreiben kann.


Huusko setzt sich im Hoffnungslauf sicher durch, Svensson kann sich zuerst von Bauer lösen, doch der kommt in den letzten einhalb Runden wieder ran – und verpasst nach einem Schlussangriff auf der Innenbahn nur um wenige Zentimeter den zweiten Platz und damit den Finaleinzug.


Im Endlauf gewinnt Huusko den Start, bleibt konsequent außen – und wird innen von Haarahiltunen und Koivula aufgeschnupft. Haarahiltunen kann sich danach von den beiden Finnen lösen – und gewinnt den ersten WM-Lauf in Inzell letztlich mit erdrückender Dominanz.



 
 
 

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