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Jetzt erwischt's auch den Europameister

Im Eisspeedwaytrainingslager hat sich nun auch Lukáš Hutla verletzt. Die Vorbereitung von Max Niedermaier dagegen läuft plangemäß.


Der Europameister hat Schmerzen. Lukáš Hutla hat den zweiten Tag vom Trainingslager in Örnsköldsvik auslassen müssen, nachdem er sich am Samstag eine Knieverletzung zugezogen.


Der Tscheche profitiert davon, dass am heutigen Montag trainingsfrei ist. Denn noch gestern am Abend haben zunächst Stefan Svensson und dann Jimmy Hörnell höchstpersönlich damit begonnen, das Eis im malerischen Stadion von Ö’vik neu aufzubauen – ein Exweltmeister und ein aktueller Eisspeedwaystar als Eismeister.


Bernhard Sanftl, Reini Greisel, Simon Mayer und Tom Weidinger (v.l.) bereiten sich auf einen Einsatz im tiefwinterlichen Örnsköldsvik vor. Foto: Christian Platzer
Bernhard Sanftl, Reini Greisel, Simon Mayer und Tom Weidinger (v.l.) bereiten sich auf einen Einsatz im tiefwinterlichen Örnsköldsvik vor. Foto: Christian Platzer

Der zweite Tag verlief sturzfrei, auch wenn zwei der Novizen von Inn-Isar-Racing spektakuläre Steiger zu verzeichnen hatten. Sowohl Tom Weidinger als auch Simon Mayer konnten ihre Rodeoeinlagen aber abfangen. Weidinger beklagte zudem einen Stoßdämpferschaden und lieh sich deswegen ein Federbein von Max Niedermaier.


Der 38-jährige ehemalige WM-Zweite nutzte den Sonntag, an dem jeder insgesamt fünf Mal auf die Bahn konnte und Startbandtrainings à je vier statt wie samstags nur zwei Runden absolvierte, zu einem Vergleichstest seiner beiden Motorräder.


Obwohl nur Trainings, gab es in den simulierten Rennen schon einige spektakuläre Duelle und Dreikämpfe zu sehen, die richtig Lust auf die bevorstehende Eisspeedway-WM machen. Weltmeister Martin Haarahiltunen und Vize Niclas Svensson stachen dabei gemeinsam mit Jimmy Hörnell als die schnellsten und rauflustigsten Fahrer heraus. Auch Jasper Iwema hinterließ einen starken Eindruck.


Den freien Tag nutzen die Veranstalter, um bei minus 16 Grad die Eisbahn in Örnsköldsvik komplett neu aufzubauen. Inn-Isar-Racing lotet am Montagmorgen die Möglichkeit aus, auf einen zugefrorenen See in der Nähe zu gehen, um dort trotz der Stadionpause weiter trainieren zu können.


Bereits am Sonntag hat Inn-Isar-Racing unter Federführung des Zweiten Vorsitzenden Rainer Dachs auf der Facebookseite des Teams den ganzen Tag über live aus dem Stadion von Örnsköldsvik übertragen. Laut Vereinschef Christian Platzer sei das aber nur eine erste Fingerübung gewesen, um zu prüfen, ob die aufwändige Übertragungs- und Kamertechnik der Bayern winterfest sei. Am letzten Tag des Trainingslagers solle dann eine vollwertige Liveübertragung im Stream folgen.


Die wird man dann auch auf der Website http://www.bahndienst.com verfolgen können. Und natürlich auf der Facebookseite von Inn-Isar-Racing, also hier:



 
 
 

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