top of page

Kirchner bewirbt sich

Rückkehrer Christoph Kirchner möchte seit seinem Rennen in St. Johann in Inzell als Wildcard starten und für Heerenveen in die Nationalmannschaft aufrücken.


Das Rennen war auch ein rasantes Bewerbungsschreiben. Christoph Kirchner fühlt sich seit dem offenen Eisspeedway in St. Johann am Samstagabend bereit für eine mögliche Wildcardnominierung für die deutschen Grands Prix in Inzell – und auch für die deutsche Nationalmannschaft bei der Team-WM in Heerenveen.


Für den Bayern steht fest: „Ich bin guter Dinge, dass ich, wenn ich die Wildcard kriegen würde, in dem WM-Feld gut mitfahren würde.“ So formuliert Kirchner es im großen Interview für den neuen Podcast von bahndienst.com, der am Montagabend online gehen und sich ausgiebig mit dem Spektakel in den Alpen befassen wird.


Das Kämpferherz musste wieder zurückkommen. – Christoph Kirchner

Kirchner wird im Podcast auch erklären, was ihm die Augen geöffnet hat, dass er als Gaststarter im Grand Prix-Feld eine Rolle spielen könnte: „Ich habe seit 15 Jahren keine ernsten Rennen mehr gefahren bin. Der mentale Aspekt ist das Problem gewesen. Man muss viele Rennen fahren, um vom Kopf er soweit zu sein, dass man wieder attackieren kann. Das Kämpferherz musste erst wieder zurückkommen. Aber da bin ich jetzt auf einem guten Weg.“


Seit wann? Kirchner lacht, „seit gestern“. Also seit dem Rennen in St. Johann. „Ich war vom ersten Lauf weg richtig gut drauf. Meine Starts habe ich kontinuierlich gut durchgezogen. Und in jedem Lauf genau so viele Punkte gemacht, wie es ohne Risiko möglich gewesen ist. Gestern habe ich mich richtig wohlbefühlt. Ich habe im Vorfeld nicht geglaubt, dass ich in dem Feld so gut mitfahren kann.“


Christoph Kirchner (Mitte) gehörte zu einem Großaufgebot von Inn-Isar-Racing für St. Johann. Foto: Jenni Reich
Christoph Kirchner (Mitte) gehörte zu einem Großaufgebot von Inn-Isar-Racing für St. Johann. Foto: Jenni Reich

Deswegen wirbt Kirchner nun auch offensiv für eine Berücksichtigung sowohl für die Wildcard in Inzell als auch für einen Platz im Dreigestirn für die Team-WM in Heerenveen. Bislang hatte sich Bernd Sagert, der deutsche Teammanager, auf Hans Weber und Max Niedermaier als Stammpaar und dann auf entweder Franz Mayerbüchler oder Max Niedermaier d.J. als Reserve versteift. Kirchner hat sich nun mit seiner rasanten Rückkehr seit dem Trainingslager Anfang Januar in den Kreis der Kandidaten reingefahren. „Ich gehöre mit zu dem Pool der fünf Fahrer, aus dem die Mannschaft nominiert werden kann“, stellt er klar.


Und mit er linst auch offensiv auf den Gastfahrerplatz im Chiemgau, wo der Veranstalter einen Einheimischen nominieren darf: „Der Grundgedanke für die Wildcard ist da. Ich habe am Abend noch mit den Verantwortlichen von Inzell drüber gesprochen, habe aber kein Statement gekriegt. Ich wäre sehr froh, in Inzell dabei zu sein – egal ob als Wildcard oder als Ersatzfahrer.“

 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page