Knapp am Treppchen vorbei
- Norbert Ockenga
- vor 18 Stunden
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Bruno Preibisch verpasst in der Gesamtwertung des 500R-Cup nur knapp Rang 3, setzt aber am Ende noch ein Ausrufezeichen.
Schwientochlowitz sei sein persönliches Highlight gewesen, schwärmt Bruno Preibisch. „Hier in Deutschland kenne ich keine Bahn, die solch’ ein extremes Banking hat – und auch kein so schönes Stadion.“
Auf der wiederbelebten Traditionspiste in Schlesien fand der dritte Durchgang des 500R-Cup statt – einer noch jungen Rennserie, die nur für Jugendliche auf gedrosselten Halblitermaschine mit leistungsreduzierender Buchse vorm Vergaser offen ist. Gewonnen hat sie jener Jüngling, der gerade in den Jugendklassen alles abräumt: Franciszek Szczyrba.
Der Pole gewann auch die heimische nationale 500R-Serie, dazu die SGP3 und die Viertelliter-EM.
Es ist ein Highlight, so eine professionelle Atmosphäre kennenzulernen. – Bruno Preibisch
Der internationale 500R-Cup bestand aus drei Veranstaltungen – in Scharnowitz, Dünaburg und Schwientochlowitz. Die beiden Rennen in Lettland und Schlesien folgten unmittelbar aufeinander. Der Auftakt in Scharnowitz fand eine Woche vor dem dortigen EM-Lauf statt.

Bruno Preibisch fehlten in der Endabrechnung in 24 Punkten drei Zähler auf den Tabellendritten. Der Neubrandenburger hatte in Scharnowitz Platz 3 gefahren – in Daugavpils fünf und beim Endlauf in Scharnowitz 10 Punkte geholt, darunter ein eindrucksvoller letzter Heat.
Preibisch charakterisierte das Wochenende aus Dünaburg und Schwientochlowitz als „durchwachsenes, aber auch tolles Wochenende. Die ganze Atmosphäre hat mich schwer beeindruckt. Allein schon Dünaburg mit den zwei riesigen Tribünen – die eine war total ausverkauft. Es ist ein Highlight, vor so vielen Leuten zu fahren und solch’ eine professionelle Atmosphäre kennenzulernen. Das hat dem Rennen noch ein ganz anderes Feeling gegeben.“



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