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Let's Talk About Sechs

Das Ostersonntagsrennen in Neuenknick lockt ein homogen besetztes Nachwuchsfeld aus dem In- und Ausland mit einem außergewöhnlichen Rennformat.


Der Vater gibt sich die Ehre. Lukas Fienhage bestreitet am Ostersonntag sein erstes Speedwayrennen in Deutschland als frischgebackener Familienvater. Der 26-Jährige ist einer von sechs Deutschen, die das Traditionsrennen in Neuenknick zum frühen Eingrooven nutzen.


Die Besonderheit dabei: Auf der ausladenden Bahn vor den Toren des ostwestfälischen Dorfs nördlich von Minden werden alle 15 Heats als Sechserspeedway gefahren – also mit sechs statt der üblichen vier Mann am Band. Die drangvolle Enge gilt auch für alle Vorläufe – und nicht nur wie etwa beim Störtebeker-Superpokal in Norden fürs Finale.


In Neuenknick wird's für Speedwayverhältnisse oft ungewohnt wuselig. So auch am Ostersonntag. Foto: Klaus Goffelmeyer
In Neuenknick wird's für Speedwayverhältnisse oft ungewohnt wuselig. So auch am Ostersonntag. Foto: Klaus Goffelmeyer

Neuenknick, unter der Federführung von Reiner Horn in den Neunzigern neben Norden, Brokstedt und Diedenbergen einer der prägenden Vereine im Westen Deutschlands, avanciert mit diesem außergewöhnlichen Format zu einer neuen Attraktion für junge Fahrer aus dem In- und Ausland. Neben Fienhage gehen auch Jonny Wynant, Ben Iken, Lars Skupień, Patrick Hyjek und Ben Iken beim „International Open 2026“ an den Start.


Der Wert des Osterrennens hat sich auch unter jungen Talenten aus dem Ausland herumgesprochen: Unter den Herausforderern finden sich auch die Wunderknaben Slater Lightcap aus den USA und Beau Bailey aus Australien.

 
 
 

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