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„Morgen schnappen wir ihn uns“

Warum Max Koivula trotz der Niederlage überzeugt ist, es mit Martin Haarahiltunen aufnehmen zu können.


Morgens geht er noch am Stock. Max Koivula schreitet vorm Grand Prix in Inzell mit einem auffälligen Wanderstock durchs Fahrerlager: helles Naturholz, obendrauf ein Seeadlerkopf eingeschnitzt, dazu eine ganze Reihe von Unterschriften.


Der Finne feiert am Samstag von Inzell seinen 28. Geburtstag, und der Stab ist ein Geschenk aller schwedischen Fahrer für den Jubilar – in dessen Box es auch gleich standesgemäß Kuchen gibt.


Haarahiltunen ist nicht unschlagbar. – Max Koivula

Doch das beste Geschenk kann er sich selbst nicht machen: Im Rennen unterliegt er gegen Martin Haarahiltunen – sowohl im direkten Aufeinandertreffen in den Vorläufen als auch im Finale. „Das muss ich zugeben – er war heute schneller“, konstatiert Koivula abends, ohne Stock. „Aber morgen schnappen wir ihn uns.“


Max Koivula samt Wanderstock, den ihm das schwedische Team am Sonnabend zum Geburtstag geschenkt hat. Foto: Heike Kleene
Max Koivula samt Wanderstock, den ihm das schwedische Team am Sonnabend zum Geburtstag geschenkt hat. Foto: Heike Kleene

Denn die Erkenntnis des Abends lautet für ihn: „Er war zwar schneller, aber ich habe auch ein paar Fehler gemacht. Also: Er ist nicht unschlagbar.“


Der Rennabend ist für Koivula nicht ganz zwischenfallsfrei verlaufen: „Ich hatte im zweiten Heat vorn einen Plattfuß. Doch der Radwechsel war das Einzige, was wir an der Maschine gemacht haben.“



 
 
 

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