Sitz-Riese
- Norbert Ockenga
- vor 13 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Franz Mayerbüchler baute sein Motorrad für den Roloef-Thijs-Pokal um – mit Erfolg.
Franz Mayerbüchler steht mit einem leichten Lächeln auf den Lippen in seinem Verschlag. „Ausscheiden ist immer bitter“, sinniert der Inzeller nach dem Roloef-Thijs-Pokal am Freitagabend auf jenem Eishockeyfeld im Thialf, in dem sein Arbeitsbereich untergebracht ist. „Aber so kann man ausscheiden.“
Denn schon das Rahmenrennen hat aus deutscher Sicht aufhorchen lassen. Drei von vier Deutschen, alle aus dem Lager von Inn-Isar-Racing, haben sich in dem verworrenen System aus Gruppen- und K.O.-Phase bis ins Halbfinale vorgekämpft. Und das ganze Quartett hat gezeigt, dass man sowohl in Sachen Grundschnelligkeit als auch bei der Kampfkraft mit den vermeintlich überlegenen Skandinaviern und Niederländern mithalten kann.

Auch Mayerbüchler. Der hat dazu allerdings einen radikalen Umbau seiner Maschine benötigt. „Wir haben von Inzell bis hier die Sitzposition und den Lenker verändert“, verrät Mayerbüchler. „Der Sitz ist höher und hat einen anderen Bezug, damit ich nicht mehr so sehr drauf herumrutsche. Und der Lenker steht näher bei mir, sodass ich deutlich kompakter auf dem Bike sitze. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich das Motorrad viel besser im Griff hatte.“



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