Termin für St. Johann steht
- Norbert Ockenga
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Das offene Eisspeedwayrennen inm österreichischen St. Johann soll stattfinden.
Vom Handballkrimi seiner österreichischen EM-Nationalmannschaft hat er nichts mitgekriegt. „Ich bin eh’ noch auf der Bahn“, lacht Toni Pilotto am späten Montagabend ins Telefon, und im Hintergrund rauscht und zischt es.
Denn der Eisaufbau im Stadion von St. Johann im Pongau läuft auf Hochtouren. „Unser Renntermin“, strahlt Pilotto, „ist jetzt der 7. Februar um 18 Uhr.“
Ich habe das ganze Wochenende über nur eine Stunde geschlafen. – Toni Pilotto
Bereits am Wochenende hat Josef Kreuzberger auf der malerischen Bahn in den Alpen erste Trainingsrunden gedreht. „Das Eis ist spiegelglatt und 10 bis 15 Zentimeter hoch. Wir sind jeden Tag am Spritzen; ich habe am ganzen Wochenende nur eine einzige Stunde geschlafen, sonst war ich immer auf der Bahn droben.“

Der Renntermin am 7. Februar kollidiert mit einem verschobenen Supercuprennen in Schweden, was die Fahrerverpflichtung für den Verein schwierig macht. Doch Martin Posch und Josef Kreuzberger werden fahren; Inn-Isar-Racing schickt jene Fahrer, die nicht im Supercup engagiert sind, auch die Finnen Heikki Huusko und Max Koivula wären verfügbar. „Wir fangen jetzt gerade an, die Fahrer abzutelefonieren. Am Mittwoch haben wir eine Klubsitzung, da werden wir die ganze Arbeitseinteilung machen.“
Ein kleines Fragezeichen bleibt: das Wetter. „Momentan hat’s minus fünf Grad, in der Nacht minus acht. Das reicht, um mit der Bahn noch diese Woche fertig zu werden. Das Stroh für die Streckenbegrenzung und die Offiziellen wie etwa den Schiedsrichter können wir auch noch in dieser Woche organisieren. Normaler Weise sollte alles passen. Aber wenn nächste Woche der Föhn kommt – dann kann ich’s auch nicht ändern.“



Kommentare