Tu felix Austria
- Norbert Ockenga
- vor 9 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Zwei Österreicher überzeugen und überraschen beim zweiten Eisspeedway-Supercuprennen gleichermaßen.
Harald Simon bleibt die große Überraschung der jungen Eisspeedwaysaison. Der Rückkehrer aus Österreich hat sich beim zweiten Lauf zum Supercup in Schweden den dritten Rang gesichert – in der allerletzten Kurve des Finals.
Simon lag bis dahin auf Platz 4, allerdings nur knapp hinter dem finnischen WM-Wunderknaben Heikki Huusko. Dann hatte der Nordmann auf einer Eisrille einen Wackler zu verzeichnen, Simon konnte innen mit seinem sauberen Strich noch an Huusko vorbeiziehen auf die dritte Stelle.
An der Spitze ließ Martin Haarahiltunen nur wenig anbrennen. Der Dauerweltmeister der letzten Jahre war in Östersund meist überlegen. Zumal sein ärgster Gegner vom Saisonauftakt in Örnsköldsvik, Niclas Svensson, in Östersund programmgemäß pausierte.

Nach einem Durchmarsch durch die Vorläufe, bei dem lediglich Franz Zorn aus Saalfelden am Steinernen Meer mithalten konnte, gingen Haarahiltunen und Zorn nach dem Start auch Seite an Seite durch die erste Kurve. In der zweiten Runde konnte der Schwede den Routinier aus den Alpen vorentscheidend abhängen; Zorn wurde gleichwohl sicherer Zweiter vor Landsmann Simon.
Bester Deutscher wurde Luca Bauer auf Rang 6, der sich als Fünfter der Vorläufe mit zwei Laufsiegen für den Hoffnungslauf qualifizierte. Dort allerdings landeten die beiden Finnen Huusko und Max Koivula vor Bauer.
Max Niedermaier startete unauffällig in den Abend, verabschiedete sich aber mit einem Laufsieg und Rang 9 vom ersten Rennwochenende aus Schweden. Sein Vetter Max Niedermaier d.J., verletzungsbedingt nachverpflichtet, schrieb einen zweiten und einen dritten Platz, hätte aber mit mehr Risiko auch öfter in die Punkte kommen können. Das aber vermied der 25-jährige Bayer im Hinblick auf die nächsten Rennen und die später bevorstehende WM-Quali in Ö’vik.



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