Was der Bergring mit dem Indy 500 gemeinsam hat
- Norbert Ockenga
- vor 7 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Eine besonders kreative Userin von bahndienst.com hat dem Bergring einen neuen Slogan spendiert, der schwer an die geflügelten Worte zum größten Autorennen der Welt erinnert: „Is it May yet?“
Im digitalen Zeitalter geht’s manchmal ganz schön rund. Kaum hat bahndienst.com mit seiner Vorberichterstattung zum Comeback des Teterower Bergrings begonnen – da hat der Klassiker in der Mecklenburgischen Schweiz auch schon einen neuen Markenclaim bekommen.
Und zwar einen, der es in sich hat.
Für das Indy 500, also das große Ovalspektakel auf dem Indianapolis Motor Speedway vor 400.000 Zuschauern im Mittleren Westen der USA, hat sich seit Jahrzehnten der Schnack etabliert: „Is it May yet?“ Also: „Ist denn nicht endlich Mai?“
Denn das IndyCar-Rennen auf dem Mega-Oval, das so groß ist, dass in seinem Innenfeld ein Golfplatz, ein Museum, ein Parkplatz und eine halbe Formel 1-Rennstrecke Platz finden, zieht sich über den ganzen Mai hinweg. Der „Month of May“ umfasst Freie Trainings, einen aufwändigen Qualifikationsmodus, ein Rahmenrennen – und das große Indy 500, samt eines rosenmontagsähnlichen Umzugs in der Innenstadt der Metropole im Corn Belt.
Seit dem Videointerview mit Stephan Lönnies, dem letzten einheimischen Sieger auf der Berg- und Talbahn in den Heidbergen zu Teterow, hat auch der Bergring einen ähnlich griffigen Slogan – mit vergleichbarem Bezug zum Traditionstermin des Bergringrennens: „Ach, könnt’ nicht morgen schon Pfingsten sein?“
Ach, könnt’ nicht morgen schon Pfingsten sein? – @nicoleschmidt4047
Erfunden hat ihn Userin @nicoleschmidt4047 in einem Kommentar, den sie unter das YouTube-Video von PITWALK TV von jenem Interview mit Stephan Lönnies geschrieben hat, das beim Zweitligaspeedwayrennen in Cloppenburg aufgenommen worden ist.
Das spontan herbeikommentierte Motto „Ach, könnt’ nicht morgen schon Pfingsten sein“ ist so gut, vor allem im direkten Vergleich zu „Is it May yet“, dass die Macher des Bergringrennens es sich gleich zu eigen machen könnten, um ihr Rennen noch weiter und zielstrebiger zu bewerben. Denn er passt auch zur Marketing- und Qualitätsoffensive, mit dem der Bergring ab Pfingsten 2026 wieder zurück zu alter Stärke geführt werden soll: mit dem Auerhahnpokal im Speedway als Opening Act am Samstagabend, einer großen Race Party mit Livemusik von einem höchst mitreißenden Country Rock-Act danach – und dem großen Bergringrennen am Pfingstsonntag.

Der Kommentar von @nicoleschmidt4047 beweist zweierlei: Die Fans sind froh, dass der Bergring nun nach der Zwangspause im Vorjahr wiederkommt und zu alter Stärke erwacht, und sie sind gewillt, sofort an die gute alte Zeit an Hechtsprung und Co. wieder anzuknüpfen. Und, zweitens: Gerade die User und Fans von bahndienst.com sind mit besonders viel Herzblut und Kreativität dabei – und mit unbändiger Begeisterung.
Das zeigte sich auch bei den Besuchen vor Ort etwa in Cloppenburg oder beim Grand Prix-Wochenende in Landshut: So viele respekt- und liebevolle Begrüßungen, Bemerkungen, Fotowünsche und lobende Kommentare über die eigene Arbeit für Eurosport, aber auch und besonders für bahndienst.com und die Lücke, die damit geschlossen sei, machen einen reinweg verlegen.
Aber auch ein Stück weit stolz natürlich.
Und vor allem machen sie einen dankbar.
Bei all’ dem Engagement und Enthusiasmus der Fans und Rennbesucher für bahndienst.com und die Inhalte passt es doch genau, dass die Begeisterung sich gleich in einem Kommentar ihre Bahn gebrochen hat, der als neuer Werbeslogan und als neues Motto für die Vorfreude auf den legendären Bergring gebrochen hat: „Ach, könnt’ nicht morgen schon Pfingsten sein?“



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