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40 Mann für Warschau

Die erweiterten Zehnerkader für das Finale der Team-WM im Nationalstadion an der Weichsel Ende August stehen fest.


Die ersten Namen sind benannt. So langsam nimmt die Mannschafts-WM, die Ende August in Warschau stattfinden wird, Konturen an.


Sie ist zugleich eine Neuauflage des Finals von 2023 in Breslau. Damals lagen zwischen den vier Nationen am Ende lediglich sechs Punkte. Polen setzte sich durch und will nun vor heimischem Publikum zum zehnten Mal den Mannschafts-WM-Titel gewinnen.


Die Ausgangslage ist allerdings offen. Zwölf der 15 aktuellen WM-Stammfahrer finden sich in den vier nominierten Kadern wieder. Jede Mannschaft darf zunächst bis zu zehn Fahrer benennen. Erst zehn Tage vor dem Finale müssen die Teammanager daraus ihre endgültige Formation mit vier Stammfahrern und einem Ersatzfahrer bestimmen. Der Reservist kann während des Wettbewerbs jederzeit eingesetzt werden.


Polen geht als Gastgeber und Titelverteidiger der Mannschafts-WM an den Start. Kapitän ist der sechsmalige Speedway-Weltmeister Bartosz Zmarzlik. Zum vorgesehenen Kreis der Fahrer gehören außerdem der amtierende Europameister Patryk Dudek, der diesjährige Sieger von Landshut, Kacper Woryna, und Dominik Kubera, der 2025 die SGP-Challenge gewann.


Teammanager Stanislaw Chomski kann darüber hinaus auf eine große Reserve an international erfahrenen Fahrern zurückgreifen. Dazu zählen die ehemaligen Grand-Prix-Piloten Maciej Janowski, Przemyslaw Pawlicki, Piotr Pawlicki und Szymon Wozniak. Mit Mateusz Cierniak und Wiktor Przyjemski stehen außerdem zwei ehemalige SGP2-Weltmeister im Kader.


Robert Lambert, hier beim Halbfinale in Landshut, führt das Team GB für Warschau an. Foto: FIM
Robert Lambert, hier beim Halbfinale in Landshut, führt das Team GB für Warschau an. Foto: FIM

Australien kommt als amtierender Paarweltmeister nach Warschau. Teammanager Mark Lemon setzt auf die drei Fahrer, die 2025 in Thorn an der Weichsel gemeinsam den Titel holten: Kapitän Brady Kurtz, Jack Holder und Jason Doyle. Ergänzt wird das Spitzentrio durch Max Fricke, ebenfalls Grand-Prix-Fahrer.


Der australische Kader reicht allerdings deutlich weiter. Rohan Tungate, der sich für den Speedway-Grand Prix 2027 qualifiziert hat, gehört ebenso dazu wie der Weltmeister der U21 von 2020, Jaimon Lidsey, sowie Ryan Douglas, Ben Cook, Keynan Rew und Josh Pickering.


Australien wartet seit 2002 auf den WMTitel. Die aktuelle Mannschaft hat damit die Chance, nach 24 Jahren wieder die Mannschafts-WM zu gewinnen.

Großbritannien hat sich als Sieger des ersten Halbfinals für Warschau qualifiziert. Teammanager Oliver Allen will den Titel holen, den die Briten im Viererformat zuletzt 1989 gewonnen haben.


Angeführt wird die Mannschaft von Robert Lambert, der auch im Grand Prix zum WM-Spitzenfeld gehört, und Dan Bewley. Bei Bewley steht allerdings noch ein Fragezeichen: Der Brite arbeitet nach einem Oberschenkelbruch daran, rechtzeitig für das Finale wieder einsatzfähig zu sein.


Zum Kader gehören außerdem Tom Brennan, der mit Großbritannien bereits zweimal den Speedway of Nations gewann, sowie die ehemaligen britischen Meister Adam Ellis und Charles Wright. Dazu kommen SGP2-Fahrer Will Cairns, der britische U21-Meister Cooper Rushen, die ehemaligen SGP2-Fahrer Dan Thompson und Leon Flint sowie Luke Harrison, der Erfahrung aus dem Speedway of Nations 2 mitbringt.


Dänemark komplettiert das Finale als Sieger des zweiten Halbfinals in Riga. Mannschaftsführer und Teammanager ist der viermalige World-Cup-Sieger Nicki Pedersen. Als Kapitän steht Michael Jepsen Jensen im Kader, dazu kommt der derzeit formstarke Leon Madsen.


Auch Anders Thomsen, Sieger des Grand Prix von Schweden in Målilla, und der dreifache Europameister Mikkel Michelsen gehörten zur erfolgreichen Mannschaft von Riga. Mit Frederik Jakobsen, dem dänischen Vizemeister, verfügt Pedersen über einen weiteren international erfahrenen Fahrer.


Für die Breite sorgen Rasmus Jensen, der U21-Vizeweltmeister Mads Hansen, der aktuelle SGP2-Gesamtführende Mikkel Andersen, Villads Nagel und der neue Dänische U21-Meister Bastian Pedersen.


Dänemark wartet seit 2014 auf einen Mannschafts-WM-Titel. Der Sieg in Riga hat die Dänen nun mit entsprechendem Selbstvertrauen nach Warschau gebracht.


Die vorläufigen erweiterten Kader


Polen

  • Mateusz Cierniak

  • Patryk Dudek

  • Maciej Janowski

  • Dominik Kubera

  • Piotr Pawlicki

  • Przemyslaw Pawlicki

  • Wiktor Przyjemski

  • Kacper Woryna

  • Szymon Wozniak

  • Bartosz Zmarzlik (Kapitän)

Teammanager: Stanislaw Chomski und Dariusz Cieslak


Großbritannien

  • Dan Bewley

  • Tom Brennan

  • Will Cairns

  • Adam Ellis

  • Leon Flint

  • Luke Harrison

  • Robert Lambert (Kapitän)

  • Cooper Rushen

  • Dan Thompson

  • Charles Wright

Teammanager: Oliver Allen


Dänemark

  • Michael Jepsen Jensen (Kapitän)

  • Leon Madsen

  • Anders Thomsen

  • Mikkel Michelsen

  • Frederik Jakobsen

  • Mads Hansen

  • Bastian Pedersen

  • Villads Nagel

  • Mikkel Andersen

  • Rasmus Jensen

Teammanager: Nicki Pedersen


Australien

  • Ben Cook

  • Ryan Douglas

  • Jason Doyle

  • Max Fricke

  • Jack Holder

  • Brady Kurtz (Kapitän)

  • Jaimon Lidsey

  • Josh Pickering

  • Keynan Rew

  • Rohan Tungate

Teammanager: Mark Lemon

 
 
 

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