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Alle jagen Lahti

Norick Blödorn, Erik Riss und sogar Fredrik Lindgren wollen die Siegesserie des finnischen Dauerbrenners beenden.


Osterpokal ist, wenn 16 Fahrer nach Güstrow kommen und am Ende Timo Lahti gewinnt. Der Finne gilt als heimlicher Herrscher der Plauer Chaussee – doch in diesem Jahr erwächst ihm härtere Konkurrenz als je zuvor. Sogar Grand Prix-Star Fredrik Lindgren wird am Ostersonntag in Güstrow an den Start gehen.


Das Traditionsrennen von einem der zwei besten Speedwayvereine Deutschlands ist nicht nur ein Prestigeobjekt – sondern auch ein Gradmesser und Formbarometer für die Bundesligamannschaft der Güstrow Torros. Denn das Teammanagement der Dauermeister hat den erweiterten Kern des Kaders ins Feld vom Osterpokal integriert – um so im Ernstfall zu prüfen, welcher Fahrer sich in welcher Frühform befindet. So ist das Rennen am Ostersamstag auch eine Bewerbungsfahrt um die Aufstellung für die erste Bundesligapartie am 29. Mai in Wittstock.


Timo Lahti hat den Osterpokal auf der dunklen Bahn schon fünf Mal gewonnen. Foto: Lisa Rüdiger
Timo Lahti hat den Osterpokal auf der dunklen Bahn schon fünf Mal gewonnen. Foto: Lisa Rüdiger

Mannschaftskapitän Valentin Grobauer wird am Sonnabend in Güstrow ebenso am Start stehen wie der neu ins Team geholte Norick Blödorn und wie Tyler Haupt, Carlos Gennerich und Hannah Grunwald sowie Mikkel Andersen aus Dänemark.


Einer der größten Gegner von Lahti startet allerdings nicht in der Bundesliga, kommt aber mit jeder Menge Schwung aus seinen ersten Auftritten nach Mecklenburg: Erik Riss bestreitet in der Barlachstadt sein drittes Rennen nach langer Krankheitspause.


Seine ersten beiden beendete er vergangene Woche jeweils mit zwei Punkten unter Maximum.



 
 
 

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