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Alle Mann an Bord

Auch bei den Finnen gibt es Entwarnung für die Mannschaftsaufstellung.


Arttu Lehtinen steht in Badelatschen im Fahrerlager und telefoniert. Der 21-Jährige ist bereits am Samstagabend wieder in den Thialf gekommen – auf direktem Wege aus der Klinik. Und am Sonntag bereitet er sich in aller Ruhe auf seine Rolle als Ersatzfahrer der favorisierten Finnen für die Team-WM vor.


Zwar war Lehtinen nach seinem Sturz im Finale des Roloef-Thijs-Pokals außergewöhnlich lange im Krankenhaus. Doch er wurde am Sonnabend als geheilt entlassen. „Die Ärzte haben nur eine leichte Lungenprellung auf der rechten Seite festgestellt, nichts Schlimmes“, winkt Lehtinen ab.


Die ramponierte Gabelbrücke zwingt Arrtu Lehtinen für die Team-WM auf die Reservemaschine. Foto: Heike Kleene
Die ramponierte Gabelbrücke zwingt Arrtu Lehtinen für die Team-WM auf die Reservemaschine. Foto: Heike Kleene

Allerdings muss er, sollte er von Teammanager App Mustonen eingewechselt werden, mit seiner Ersatzmaschine antreten. Denn an seinem eigentlichen Nummer 1-Motorrad für die lange und schnelle Bahn in Heerenveen ist die Gabelbrücke in sich verbogen.


Das grünschwarze Motorrad weist eine andere Motorcharakteristik auf als jenes weinrote aus dem Thijs-Pokal – eher maßgeschneidert für die kurzen nordischen Bahnen als für die lange Eisschnelllaufbahn in Südfriesland. „Aber daran“, sagt Lehtinen, „wird’s schon nicht scheitern.“

 
 
 

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