Allez le bleu
- Norbert Ockenga
- vor 2 Stunden
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Mathias Trésarrieu möchte über deutsche Rennen Schwung holen für eine Ausweitung seiner Speedwaykarriere.
An zu klein gebackenen Brötchen scheitert es nicht. „Ich möchte“, kündigt Mathias Trésarrieu vorm Störtebeker-Superpokal an, „das Ding gewinnen.“ Der Franzose, der aus einer vor allem im Gras- und Langbahnsport aktiven Dynastie stammt, ist kurzfristig ins Feld gerückt, weil der Pole Kuba Wojtynka abgesagt hat.
Vom Gewinn des größten Pokals im deutschen Motorsport ist Trésarrieu in Halbemond weit entfernt. Doch für den 23-Jährigen aus Morizès, der zwei Mal Französischer Langbahnmeister war, ist der Start an der Nordsee dennoch ein Erfolg: Trésarrieu möchte in diesem Jahr den Grundstein legen, sich als internationaler Speedwayprofi zu etablieren. „Bislang fahre ich nur fürs zweite Team von Morizès“, schildert er. „Ich habe es in der Vergangenheit schon in Polen versucht. Aber ich tat mich schwer, da Fuß zu fassen. Das fing schon damit an, dass ich kein Haus und keine Unterkunft finden konnte. Und zum Pendeln ist der Weg von Südfrankreich nach Polen zu weit.“

Deswegen hat Trésarrieu sich für 2026 einen Plan B zurechtgelegt: „Ich möchte im Laufe des Jahres bei einem Trainingslager eines englischen Vereins mitmachen. Vielleicht in Poole oder sonstwo im Süden Englands. Auf jeden Fall bei einem Zweitligisten. Dann hoffe ich, dass ich im zweiten Schritt einen festen Teamplatz in England bekomme, auch zunächst in der Zweiten Liga.“



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