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Bahndienst-Fehler und Ölpest

Zwei Australier erleben in Schweden einen auffallend hektischen Nachmittag.


Jason Doyle ist am Nachmittag im ersten Freien Training von Schweden spektakulär gestürzt. Seine Maschine legte mitten im Drift einen plötzlichen Stopper hin; die Handgelenke und der Oberkörper von Doyle wurden gestaucht, ehe der Aussie dann über den Lenker abstieg.


Der Unfallhergang war sonderbar – und auf den unorthodoxen Bahndienst zurückzuführen. Denn Doyle verhakte sich in einer Stelle mit losem Material. Dabei kam ihm die hintere Kette runter, sodass die ganze Fuhre mitten in der Querfahrt schlagartig verlangsamte.


Hintergrund: ein halbfertig durchgeführter Bahndienst unmittelbar vor Beginn des Trainings Der Bahndienst hatte die Bahn mit der Egge aufgerissen und so außen viel losen Belag produziert, aber danach kein Wasser gefahren. Deswegen war der Griff über die gesamte Außenbahn hinweg inkonstant – entweder drehte das Hinterrad durch oder man fand schlagartig Griff. In einer dieser tiefen Stelle hakte Doyle sich ein, beim abrupten Hängenbleiben schlug es die hintere Kette ab.


In der Box von Brady Kurtz wird eine Ölpest beseitigt.
In der Box von Brady Kurtz wird eine Ölpest beseitigt.

Nach dem Sturz ist der Bahndienst umplanmäßig rausgeschickt worden, um die Bahn noch nachzuwässern – was für eine Verzögerung im Trainingsablauf gesorgt hatte.


Doyle überstand den Sturz mit leichten Schmerzen am rechten Handrücken und -gelenk.


Er war nicht der einzige Australier, der während und nach dem Training Extraschichten schieben musste: Brady Kurtz muss mit seiner Mechanikermannschaft Hand mit Ölbindemittel anlegen, weil in seiner Box Öl ausgelaufen und eine große Lache samt Rinnsal hinterlassen hatte.

 
 
 

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