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Blödorn verletzt, aber fit für Güstrow

Norick Blödorn muss zwei Rennen in England auslassen, kann dazwischen aber zu Ostern in Mecklenburg fahren. Wie geht das?


England nicht, Güstrow wohl – so sieht der weitere Fahrplan von Norick Blödorn aus. Denn amtierende Deutsche Meister hat sich am Montag bei einem Sturz im K.O.-Cuprennen zwischen Manchester und Sheffield muskuläre Prellungen am linken Unterarm zugezogen – und den Hinkampf der beiden Lokalrivalen deswegen nicht beendet.


Blödorn, von Manchester auf Nummer 2 gesetzt, lag in seinem Eröffnungslauf vor Jack Holder. Der Australier in Diensten von Sheffield rasierte ihm von innen kommend am Kurvenausgang das Vorderrad weg, Blödorn ging zu Boden und prellte sich den linken Unterarmmuskel. Am Wiederholungslauf nahm er noch teil, sein zweites Rennen brach er an letzter Stelle fahrend ab, weil die Bahn sehr tief war, sodass er Schmerzen empfand, wenn er das Motorrad fest im Griff behalten wollte. Daraufhin musste er zum Rennarzt – zu einer zweiten Konsultation, nachdem er schon unmittelbar nach dem Sturz vom Doc untersucht worden war. Und der nahm Blödorn dann für den Rest des K.O.-Cuprennens aus dem Wettbewerb.


Weil Norick dort sein Rennen nicht beendet hat, ist er in England automatisch für eine Zeit gesperrt. – Guido Blödorn

Der 48:42-Heimsieg der Aces, der erst im letzten Heat mit einem 4:2 von Dan Bewley und Brady Kurtz über Josh Pickering und Jack Holder eingetütet wurde, fand ohne Blödorn statt. Am Dienstag konkretisiert Belle Vue in einer Mitteilung, Blödorn habe sich am linken Unterarm verletzt und verpasse deswegen sowohl den Rückkampf in Sheffield als auch den Doppelschlag aus Hin- und Rückspiel gegen Leicester am Ostermontag.


Vater Guido Blödorn führt das auf eine Formalität in England zurück: „Weil er dort sein zweites Rennen nicht beendet hat, ist er automatisch für eine gewisse Zeit gesperrt. Von seinem Gesundheitszustand her hätte er schon am Donnerstag wieder fahren können. Er hat ja auch schon am Montagabend selbst mit angepackt, um sein Werkzeug und die Motorräder zum Transporter zu schleppen.“


Norick Blödorn mit seinem Team vor dem Ligapokalrennen in Manchester am Montagabend. Foto: Belle Vue Aces
Norick Blödorn mit seinem Team vor dem Ligapokalrennen in Manchester am Montagabend. Foto: Belle Vue Aces

Vater Guido Blödorn enthüllt, es handele sich bei der in der Mitteilung vage gehaltenen Verletzung um Prellungen am linken Unterarm, unter anderem auch in der Muskulatur. Der Start beim Osterklassiker in Güstrow, wo Blödorn erster Herausforderer von Seriensieger Timo Lahti an der Plauer Chaussee ist, sei nicht in Gefahr: „Güstrow steht bei uns fest im Plan. Norick ist noch in England. Er wird am Freitag rüberfliegen. Der Flug für Freitag war schon lange gebucht, weil wir ja davon ausgegangen sind, dass er am Donnerstag in Sheffield noch ein Rennen hat. Also kommt er Freitag – und wir fahren dann rüber nach Güstrow.“

 
 
 

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