Darauf können wir aufbauen
- Celina Liebmann
- vor 2 Tagen
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Celina Liebmann beurteilt in ihrem neuen Blog den Einstand der Inn-Isar-Devils in der Zweiten Bundesliga in Herxheim am Mittwochabend.
Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Das war das Ziel. Vor dem Abend in Herxheim war es für uns sehr schwierig einzuschätzen,wie das Rennen verlaufen wird. Denn die Aufstellung war ungewöhnlich; sie musste außergewöhnlich ausfallen.
Wir hatten Lars Skupien auf der Nummer 1, auf der 2 Ben Iken, die Nummer 3 war ich – und auf der 500R-Position fuhr bei uns Thomas Konrad. Normaler Weise haben wir Dominic Hamminga im Team. Aber der hatte an diesem Tag seine Abschlussprüfung und war daher nicht verfügbar.
Güstrow ist dagegen mit einer sehr starken Mannschaft gekommen. Vor allem die 500R-Position war bei denen in Magnus Rau sehr stak besetzt. Cloppenburg hatte genau wie wir mit den Anforderungen des Bildungssystems zu kämpfen: Thies Schweer hatte auch Prüfung. Der Meister kam deswegen mit Lenja Tebbe als Vertretung
Wir wussten, dass es wichtig war, auf der 500R-Position Punkte zu sammeln. Am Ende waren es zwei Punkte, die der junge Landshuter bei uns holte. Das hört sich zwar nach wenig an. Aber dazu muss man wissen: Thomas Konrad mag die Bahn in Herxheim eigentlich überhaupt nicht.
Ohne die zwei Punkte von Thomas Konrad wären wir nicht Zweiter geworden – Celina Liebmann
Und die zwei Punkte von ihm waren jene, ohne die wir als Team in der Gesamtwertung des Rennabends nicht Zweiter geworden wären.
Wir sind sehr glücklich über den zweiten Platz. Damit können wir mehr als zufrieden sein. Lars Skupien, Bin Iken und ich haben konstant gute Leistungen gebracht. Wir freuen uns auf das nächste Rennen in Güstrow.
Vor allem wegen dem, was hinter den Kulissen bei uns gelaufen ist: Wir haben gut kommuniziert. Alle haben sich im Team sehr wohl gefühlt. Ben Iken, unser Neuzugang aus dem hohen Norden, hat uns ausdrücklich zu verstehen gegeben, dass er sich bei uns in der Mannschaft sehr wohl gefühlt hat.

Und das sind gute Voraussetzungen für die nächste Runde der Zweiten Bundesliga. Die findet schon am kommenden Wochenende statt – am Freitag vor Pfingsten gastieren wir in Güstrow.
Das Rennen dort gehört zu den erweiterten Mecklenburger Bahnsportfestspielen zu Pfingsten: freitags Zweite Bundesliga in Güstrow, samstags Training auf dem Bergring in Teterow, danach Auerhahnpokal in der Bergringarena in den Heidbergen, sonntags das große Bergringrennen auf der einzigartigen Grasbahn, dann zum Abschluss der Pfingstpokal in Güstrow.
Für mich ist da lediglich das Zweitligarennen relevant, denn ich fahre am Pfingstsonntag beim Störtebeker-Superpokal im Motodrom Halbemond – also quasi am anderen Ende Norddeutschlands.
Davor allerdings gilt dem Zweitligarennen in Güstrow die größtmögliche Konzentration. Denn da können schon die ersten Weichen im Titelrennen gestellt werden: Die Heimmannschaft liegt in der Tabelle auf Rang 2 hinter den Cloppenburgern, die aber als einziges Team aus der Spitzengruppe schon zwei Veranstaltungen absolviert haben. Wir liegen hinter Olching und vor Teterow auf Rang 4.



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