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Ein Blick, und alles ist gesagt

vor 15 Minuten
2 Min. Lesezeit

Valentin Grobauer schildert, warum er und Martin Smolinski im Paarcup am Freitagabend derart überlegen waren.


Es war der logische nächste Schritt: Valentin Grobauer und Martin Smolinski haben am Freitagabend in Wittstock den Paarcup gewonnen – zwar nicht für ihre jeweiligen Heimatvereine, aber sehr wohl für einen bayerischen Klub: Der AMC Haunstetten aus der Nähe von Augsburg hat die beiden angeheuert.


Am Sieg der beiden Bayern gab es den ganzen Abend über kaum Zweifel. „Martin und ich fahren sehr gerne im Paar. Und das harmoniert auch sehr gut, weil wir uns prima ergänzen: Einer fährt gern innen, einer gern außen“, erläutert Valentin Grobauer am Tag nach dem souveränen Triumph. „Wir können das Ganze aber auch tauschen. Wir sind da relativ flexibel und können uns auch auf die Absprache mit dem Partner verlassen. Wir ändern das kurzfristig nur unter gegenseitiger Absprache: Wir gucken uns auf der Bahn ein Mal an, und dann wissen wir, was der Andere vorhat.“


Wir gucken uns ein Mal an, dann wissen wir, was der Andere vorhat. – Valentin Grobauer

Gegen die meisten Gegner war das am Freitagabend gar nicht nötig. Lediglich die bajuwarischen Rivalen von Inn-Isar-Racing schnappten ein paar Mal nach den Hacken der Haunstetter, so auch im direkten Aufeinandertreffen. Da fuhr Lars Skupień den Beiden vor. Doch für die Wasserburger war das ein Pyrrhussieg: Da Skupieńs Partnerin Celina Liebmann in dem Bayernduell Letzte wurde, ging der Sieg in der Wertung dennoch an Grobauer/Smolinski. Die blieben in der Folge weiter ungeschlagen, während Inn-Isar-Racing noch Heat 25 gegen den MC Güstrow verlor. „Deswegen war es im vergangenen Jahr in Pocking schon sehr knapp. Und dieses Jahr hat’s dann gereicht“, nickt Grobauer. „Wir hätten fast ein Maximum gefahren – bis auf einen Lauf, den wir an Lars abgegeben haben. Aber Sieg ist Sieg. Wir können zufrieden sein damit.“


Valentin Grobauer (innen) und Martin Smolinski erfahren in Wittstock kaum Gegenwehr. Foto: Klaus Hauptmann
Valentin Grobauer (innen) und Martin Smolinski erfahren in Wittstock kaum Gegenwehr. Foto: Klaus Hauptmann

Grobauer war von Anfang an für Haunstetten vorgesehen. Er hätte eigentlich mit Daniel Spiller zusammenspannen sollen. Doch der schied nach seinem Horrorcrash beim Langbahn-Grand Prix in Scheeßel verletzungsbedingt aus, sodass Smolinski dessen Platz übernahm.


Für Grobauer war die Triumphtour in Wittstock die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte – mit entsprechendem Erfahrungsschatz: „Wir haben nicht groß irgendwelche Änderungen vorgenommen. Ich hatte noch ein Setup von der Bundesliga, das damals am Ende immer besser wurde. Das habe ich wieder 1:1 so gefahren. Und es hat dieses Mal sogar noch ein bisschen besser gepasst, weil die Bahn ein bisschen griffiger war als beim Bundesligarennen.“


 
 
 

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