Erfolgreicher Kurztrip nach Finnland
- Ingolf Schmidt
- vor 13 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Jörg und Louis Tebbe traten im fernen Tampere erfolgreich zur Titelverteidigung in der Internationalen Finnischen Langbahnmeisterschaft an.
Auf der wunderschönen 1.000 Meter langen Pferderennbahn „ Teivon Ravikeskus“ im finnischen Tampere hat der Dohrener Jörg Tebbe seinen Finnischen Staatsmeistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt.
Vater und Sohn Jörg und Louis Tebbe hatten sich auf die weite Anreise vom Fronleichnamsrennen in Altrip ins Land der tausend Seen gemacht. Doch die Vorfreude auf die Bahn die beiden Tebbes höchsten Langbahngenuss verschafft, machte die ganze Geschichte wesentlich einfacher.
In Tampere warteten dann mit beispielsweise Jesse Mustonen, Tero Aarnio und dem hierzulande noch relativ unbekannten Ossi Rantalla wahrlich keine Nasenbohrer und auch Leute die ihren nationalen Titel nur ungern abtreten wollen.
Anfänglich haderten die beiden Norddeutschen noch mit den Starts, doch das bekamen sie schnell in den Griff – und ab ging die Post. Der Teammanager der deutschen Langbahnnationalmannschaft, Jörg Tebbe, hatte extra ein Motorrad für diese Bahn, die ihm wie auf den Leib geschneidert scheint, zurecht gemacht.
In den Punktläufen hatte er einen Punkt an Jesse Mustonen abgeben müssen, aber das war auch der einzige. Im Finale schoss Tebbe sr. wie eine Feder aus dem Band, und die Konkurrenz konnte nur noch in seinen Auspuff schauen.

Damit hat Jörg Tebbe eindrucksvoll gezeigt dass er, wenn bei ihm alles passt, immer noch zu großen Leistungen fähig ist. Sohn Louis war ihm über den Hoffnungslauf ins Tagesfinale gefolgt, und konnte dort noch Max Koivula niederringen.
Damit wiederholte auch Tebbe jr. mit Platz 5 seine Vorjahresplatzierung und war auch damit sehr zufrieden. Damit hat auch Louis Tebbe nach dem Rennen in Marienbad den neuerlichen Erweis erbracht, auch in der internationalen A-Lizenz ganz vorne mitzuhalten.
Somit verließ ein sehr glückliches Bahnsport Vater-und-Sohnduo das Fahrerlager in Tampere und machte sich auf die Heimreise ins heimatliche Dohren. Dieses Mal aber ganz entspannt und in aller Ruhe von Helsinki quer über die Ostsee nach Deutschland.



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