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Favoritensturz, Teil 2

Neben Levi Böhme wird bei den Bundesjugendspielen in Ludwigslust auch ein zweiter Vorabfavorit auf dem verkehrten Fuß erwischt.


Am Ende liegen die vermeintlichen Titelanwärter zwar gleichauf – aber abgeschlagen. Auf den Plätzen 6 und 7, mit je einem Sturz und je fünf Punkten Rückstand auf den Sieger.


Thies Schweer galt neben Levi Böhme als zweiter großer Favorit auf den Titel der Deutschen Jugendbahnsportmeisterschaft in Ludwigslust. Doch auch der Friese aus Zetel, der seit der Speedway Talk Night in Zeven eine Exmaschine von Marlon Wegener in seinem Fuhrpark hat, fand in Mecklenburg nie ins Meeting.


Man sei, gesteht Vater Ulli Schweer, „mit dem falschen Setup im Kopf nach Lulu gefahren. Denn wir haben mit einer anderen Bahn gerechnet.“


Wir haben das Motorrad nicht passend zur Bahn abgestimmt bekommen. – Ulli Schweer

Bereits im Training merkt Sohn Thies, der für Cloppenburg in der Zweiten Bundesliga fährt, dass es etwas schierhängt: Er kriegt einen Aufsteiger nicht wieder gebändigt und stürzt. Danach wird hektisch an der Abstimmung geschraubt, sowohl vor Heat 1, den der zierliche Blondschopf noch gewinnt, als auch danach, während des laufenden Wettbewerbs.


Thies Schweer, hier mit dem Cloppenburger Mentor Mario Trupkovic, hadert mit der Abstimmung. Foto: Heike Kleene
Thies Schweer, hier mit dem Cloppenburger Mentor Mario Trupkovic, hadert mit der Abstimmung. Foto: Heike Kleene

Die rege Betriebsamkeit schickt die Formkurve nur noch bergab: Nach dem Laufsieg folgen nurmehr zwei zweite Ränge und ein weiterer Ausrutscher. „Wir haben das Motorrad einfach nicht passend zur Bahn abgestimmt bekommen“, hadert Vater Ulli Schweer. „Thies war natürlich mit dem Renntag alles Andere als zufrieden. Am Ende geht der sechste Platz aber so in Ordnung.“


 
 
 

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