Festival of High Speed
- Dominik Werkstetter
- vor 9 Minuten
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Dominik Werkstetter ist Mitglied im MSC Mühldorf, hat am Sonntag beim Langbahn-DM-Finale also Heimrecht. Hier beschreibt der Lokalmatador in eigenen Worten, was die Bahn am Inn auszeichnet und wie man sie nehmen muss.
Die Mühldorfer Bahn ist eine absolut geile 1.000-Meter-Vollgasbahn – eine meiner Lieblingsbahnen. Die Kurven sind außen leicht überhöht, daher kann man richtig schnell außen reinfahren.
Man braucht natürlich einen starken Motor, der oben raus richtig geht; da bin ich aber mit den Motoren von Anton Nischler sehr gut aufgestellt.
Ich würde die Bahn eher als hart und etwas rollig einschätzen. Rollig heißt, dass sie viele kleine Steine hat, die sehr rund sind. Wenn sich dann außen abgefahrenes Material sammelt, ist es teilweise nicht wie gewohnt sehr griffig im Material – sondern es rollt eher unterm Reifen davon.
Der Belag ist sehr kalkig. Das Motorrad zu waschen macht also keinen Spaß. – Dominik Werkstetter
Außerdem ist der Belag sehr kalkig, weswegen das Motorrad zu waschen nach dem Renntag keinen Spaß macht.
Aufgrund des harten und eher rutschigen Materials ist die Übersetzung sehr lang zu wählen, um einfach mehr Hinterraddrehzahl zu haben.

Linien wird es sicher wieder mehrere geben, was es für die Zuschauer natürlich sehr spannend macht. Allerdings ist das Kreuzen des Strahls hinter einem anderen Fahrer immer so eine Sache, vor allem, wenn die Bahn nass oder frisch gewässert ist. Dann sieht man schnell Mal nicht mehr viel.
Am Ende der Geraden haben gut 160 km/h und ein paar Zerquetschte auf der Uhr, und in der Kurve liegen auch mindestens gut 110 km/h an. Es geht also ordentlich zackig rum im 1.000-Meter-Oval.



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