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Grahn ist gram

Wrum Jonathan Grahn seine Favoritenrolle in Halbemond nicht ausfüllen konnte.


Jonathan Grahn bleibt am Rätseln. Der 24-Jährige aus Kumla deutet auf jenes Motorrad, mit dem er den gesamten Störtebeker-Superpokal bestritten hat. „Vielleicht“, sinniert der Schwede, „hätte ich doch Mal die Maschine wechseln sollen.“


Denn Grahn hat die Reise an Nordseeküste genutzt, um einen ganz neuen Motor des englischen Tuners Ashley Holloway zu probieren. Nachdem er am Tag zuvor auch schon beim Auerhahnpokal in Teterow angetreten und – wie so viele – über Nacht von Mecklenburg nach Ostfriesland gefahren war.


Vielleicht hätte ich doch die Maschine wechseln sollen. – Jonathan Grahn

In beiden Motorrädern, die Grahn am späten Sonntagvormittag durch die Abnahme gebracht hat, sind Ash-Tech-Aggregate. Aber der neue Motor des in Polen wohnhaften Briten ist deutlich höhergezüchtet. „Ich habe mich lange schwergetan, die Kraft auf den Boden zu bringen“, gesteht Grahn. „Wir haben alles Mögliche geändert, vor allem die Bedüsung und die Übersetzung. Aber nichts hat so richtig gefruchtet.“


Jonathan Grahn sucht in Norden vergeblich nach einem Setup für einen neuen Motor. Foto: Heike Kleene
Jonathan Grahn sucht in Norden vergeblich nach einem Setup für einen neuen Motor. Foto: Heike Kleene

Deswegen fährt Grahn, eigentlich als Mitfavorit auf den turmhohen Pokal gehandelt, in Halbemond letztlich meist im luftleeren Raum: Das Tempo der Spitze kann er nicht mitgehen, von hinten droht ihm nie Gefahr. Platz 4 ist die unauffällige, aber solide Bilanz des Schweden.

 
 
 

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