WM-Auftakt ohne WM
- Norbert Ockenga
- vor 5 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Beim Grasbahnrennen in Werlte geht es nicht nur um den Einzug ins EM-Finale der Gespanne. Es gibt auch ein Hammer-Solistenfeld.
Die Absage des Grand Prix von Marmande hallt immer noch nach. Also wird der inoffizielle WM-Auftakt doch einfach ins Emsland verlegt – auf die Grasbahn von Werlte. Dort findet am Sonnabend unter Flutlicht der Challenge für die Seitenwagen-Grasbahn-EM statt.
Und Vereinschef Josef Hukelmann hat dazu noch ein Solistenfahrerfeld verpflichtet, das sich liest wie ein Langbahn-Grand Prix – mit einer ordentliche Prise Grasbahnspezis als Extrawürze:
James Shanes
Andrew Appleton
Romano Hummel
Dave Meijerink
Daniel Spiller
Kenneth Kruse Hansen
Fabian Wachs
Patrick Kruse
Timo Wachs
Jörg Tebbe
Stephan Katt
Paul Cooper
Jacob Bukhave
Zach Wajtknech
Keijo Busch als Reservist
Bei den Seitenwagen kämpfen einige der Besten aus ganz Europa um den Einzug ins EM-Finale:
Joachim Martens/Westley Achtens
Anthony Sarrailh/Benjamin Gregoire
Markus Brandhofer/Bridget Meijerink
Immanuel Schramm/Lene Laise
Lukas Hromadka/David Lizak
Mike Frederiksen/Jorgen Qvistgaard
Achim Neuendorf/Johannes Schnatter
Jérôme Lespinasse/Lauryna Faget
Raphael San Millan/Benedikt Zapf
Barrie Bennett/Rowen Lucas
Chris Neame/Zoe Pay
Remi Valladon/Jonathan Bertrand
Oliver Möller/Imani Hazekamp
Nocle Standke/Alexander Herrmann
Das Finale der Seitenwagen-EM findet am letzten Sonntag im August in Berghaupten statt.
Die Trainings der Solisten auf dem Hümmlingring beginnen bereits um 11:30 Uhr, die ersten Soloheats um 13 Uhr. Die Seitenwagen trainieren ab 15:05 Uhr, Start des unter Flutlicht endenden Hauptrennens ist um 18:30 Uhr. Erwachsene zahlen für diesen aktionsgeladenen und von Stars gespickten langen Tag im Emsland 25 Euro Eintritt, Kinder 15 – und Schwerbehinderte, für die der MSC Hümmling im vergangenen Jahr zwischen Haupttribüne und Reithalle extra einen barrierefreie, gepflasterten Bereich samt Zugangsrampe errichtet hat, ebenfalls 15 Euro.

Ein Großteil der Fahrer – sowohl der Solisten als auch der Gespanne, und auch aus dem Feld der B-Lizenz – fährt am nächsten Morgen weiter nach Schwarme, unweit von Bremen und Nienburg gelegen, um dort beim Grasbahnklassiker auf dem Niedersachsenring an den Start zu gehen.
Dort wartet der MSC Schwarme in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Neuerung auf: Erstmals gibt es ein Achterfeld auf der Grasbahn im Norden. In Schwarme wird ab 10 Uhr trainiert, um 13:30 Uhr schnellt das Startband erstmals empor.



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