Dicke Luft vor Roden
Vor dem Finale der Langbahn-Team-WM in Roden erläutert Lukas Fienhage im Video, mit welchen Ambitionen das gerupfte deutsche Team antritt.
Es liegt was in der Luft. Eine ziemliche Missstimmung nämlich. Die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft für das Langbahn-Team-WM-Finale am heutigen Sonntag in Roden sorgt hinter den Kulissen für reichlich Unfrieden.
Die Absagen von Martin Smolinski und Erik Riss lassen das Teammanagement und den Restkader enttäuscht zurück. Und der Ärger ist sogar im Fahrerlager von Cloppenburg, bei der Night of the Fights am Vorabend des Rennens in den Niederlanden, mit Händen greifbar, so dick ist die Luft gerade.
Dabei hätte zumindest Smolinski den Groll ganz einfach abwenden können. Denn in einer offiziellen Mitteilung des DMSB wird darauf hingewiesen, dass der Bayer vor Saisonbeginn kein Kreuz bei der Abfrageoption gemacht hätte, dass er für die Team-WM zur Verfügung stünde.
Hätte ich können, hatte ich aber keinen Bock drauf. – Martin Smolinski
Smolinski hat also die Nationalmannschaft nicht im Stich gelassen, sondern von Anfang an klar gemacht, dass er in Roden nicht fahren wolle. Das hätte er doch einfach auch auf Journalistenanfragen erklären können, um so erst gar keine Missverständnisse und -stimmung aufkommen zu lassen? „Hätte ich können“, antwortet er im Rahmen des Cloppenburger Speedwayrennens, „hatte ich aber keinen Bock drauf.“

So führt nun Lukas Fienhage als Kapitän eine deutsche Nationalmannschaft, deren Umbruch sich ungeplant früh vollzogen hat. Dominik Werkstetter ist als zweite sichere Bank dabei. Fienhage schildert im Videointerview, wie er an die Mammutaufgabe in Roden herangeht, was das für die Zukunft bedeutet – und was er sich für Roden erwartet.
Das Video könnt Ihr Euch direkt hier angucken:



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