Heerenveen ohne Haarahiltunen
- Norbert Ockenga
- 8. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Martin Haarahiltunen kann am Wochenende in den Niederlanden nun doch nicht fahren.
Der Würfel ist gefallen. Martin Haarahiltunen muss einsehen, „dass die Zeit nicht auf meiner Seite ist. Für mich ist es zu früh, um in Heerenveen zu fahren.“ Das verkündet der Titelverteidiger in der Eisspeedway-WM kurz vor der Abreise aller Teilnehmer in die Niederlande auf seiner Facebookseite.
Mit 60 möchte ich auch noch ein gutes Knie haben. – Martin Haarahiltunen
Haarahiltunen wägt ab: „Das Herz will unbedingt runter und in Heerenveen probefahren. Aber das Gehirn realisiert alle Risiken – es lohnt sich nicht. Mit 60 will ich auch noch ein gutes Knie haben.“

Also hat der Schwede nicht nur die Teilnahme am letzten Einzel-WM-Lauf abgesagt – sondern auch an der Team-WM am Sonntag im Thialf-Eisstadion. „Egal wie sehr ich eigentlich fahren möchte – ich entscheide mich trotzdem dafür zu verzichten, weil ich zu viel Muskeln um das und im Knie selber verloren habe und die Beine auch noch nicht genug verheilt sind“, schildert er. „Der Schaden selbst bestand darin, dass die gesamte Oberseite des Schienbeins im Knie zerrissen wurde und ein Stück Knochen, an dem das vordere Kreuzband befestigt ist, sich gelockert und etwas bewegt hat. Die Ärzte drehten die Knie wieder in Position zusammen und fixierten das lose Knochenstück.“

Haarahiltunen kündigt an, er würde dennoch nach Heerenveen kommen, um sein Team anzufeuern – das nun aus Niclas Svensson, Filip Jäger und Ove Ledström besteht.



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