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Hoffungsträger Habben

Herko Habben beeindruckt Trainer Meik Lüders mit einer ganz besonderen Fähigkeit.


Das Qualitätssiegel von Meik Lüders ist ein ganz offensichtliches: „Heiko Habben“, lobt der Trainer und Macher des Motodroms Halbemond“, kann seine 50-Kubikmaschine auch ganz im Drift um die Kurve zirkeln.“


Und wer das könne, befindet der Exrennfahrer aus Bremen, habe auch das Zeug zu höheren Weihen im Speedwaysport.


Ist Herko Habben womöglich der nächste Ostfriese, der die Rolle des zurückgetretenen Ben Iken als Lokalmatador und Zuschauermagnet im äußersten Nordwesten übernehmen kann? „Er hat erst vor zwei Jahren angefangen“, lobt Lüders. „Was er bisher gezeigt hat, lässt darauf hoffen, dass er wirklich viel Talent mitbringt.“



Der Dreikäsehoch, berichtet seine Mutter Tina, sei schon als Kind im Seitenwagen von Vater Lars mitgefahren und hätte dann mit einem Pocketbike auf dem heimischen Grundstück und auf der Auffahrt rumgetobt. „Mit der Zeit wurden seine Ansprüche größer: Mehr Platz und mehr Geschwindigkeit waren gefragt“, erinnert sich Mutter Tina Habben. „Über Bekannte kamen wir zum MC Norden. Dort fühlte sich Herko sofort wohl, und war von der besonderen Atmosphäre des Speedwaysport begeistert. Schnell stand für ihn fest, dass er diesen Sport ausüben möchte. Was zunächst als neue Erfahrung begann, entwickelte sich rasch zu einer großen Leidenschaft.“


Herko weiß, dass der Erfolg nicht nur von einem schnellen Motor abhängt. – Tina Habben

Die Rolle von Trainer Lüders könne man dabei gar nicht hoch genug einschätzen: „Er investiert nicht nur unzählige Stunden in das Training, sondern vermittelt auch wichtige Werte wie Disziplin, Ehrgeiz, Fairness und Teamgeist. Seine Geduld, sein Fachwissen und seine Begeisterung für den Sport sind für Herko von unschätzbarem Wert und tragen maßgeblich zu seiner Entwicklung bei.“


Wird Herko Habben der nächste schnelle Ostfriese? Foto: Archiv Tina Habben
Wird Herko Habben der nächste schnelle Ostfriese? Foto: Archiv Tina Habben

Mit dem Einstieg in den Speedwaysport veränderte sich auch der Familienalltag der Habbens: „Motorräder, Rennstrecken, Werkstattarbeit und die passende Ausrüstung wurden zu festen Bestandteilen unseres Lebens. Seitdem trainiert Herko regelmäßig, ist an vielen Wochenenden unterwegs und verfolgt seine Ziele mit großem Ehrgeiz. Doch nicht nur der Sport selbst begeistert ihn. Es sind vor allem die Menschen, die Gemeinschaft und die vielen Freundschaften, die diesen Weg so besonders machen. In Norden und auf den Rennbahnen hat Herko zahlreiche Bekanntschaften geschlossen und wertvolle Erfahrungen gesammelt.“


Habben fährt gleichwohl noch auf den ersten Metern seiner Karriere. In der Schnapsglasklasse gibt es viele Fahrer mit guten Anlagen, bei den nächsten Schritten und dem Fußfassen auf größeren und stärkeren Maschinen, die dem Wesen nach mehr an reinrassige Speedwaybikes herankommen, trennt sich die Spreu vom Weizen. „Herko weiß, dass Erfolg im Speedway nicht allein von einem starken Motor abhängt. Fleiß, Ausdauer und der Wille, immer dazuzulernen, sind genauso wichtig. Deshalb arbeitet er kontinuierlich an sich und versucht, sich mit jeder Trainingseinheit und jedem Rennen weiterzuentwickeln – auch wenn nicht immer alles auf Anhieb gelingt“, schildert seine Mutter Tina. „Inzwischen ist Speedway für Herko weit mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Leidenschaft, die ihn prägt, ihm Freude bereitet und ihm viele unvergessliche Erlebnisse sowie besondere Freundschaften geschenkt hat.“

 
 
 

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