Jugendreise in die Slowakei
- Norbert Ockenga
- vor 7 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
An zwei Tagen entscheidet sich in Scharnowitz die inoffizielle EM für Jugendliche auf 250-Kubikmaschinen. Das Training ist schon gelaufen.
Das Ferienprogramm führt in Neusohler Land. In diesem Landstrich in der Slowakei liegt Scharnowitz – heute und morgen Austragungsort der Jugend-Europachallenge im Speedway, die auf 250-Kubikmaschinen ausgetragen wird. Am Samstag findet die Qualifikation statt, in der noch acht feste Startplätze für das eigentliche Finale am Sonntag ab 14:15 Uhr zu vergeben sind.
Am Sonnabend sind zwei Deutsche am Start: Jan Öltjenbruns aus Bad Zwischenahn und Lenja Tebbe aus Dohren. Öltjenbruns musste sein erstes Training abbrechen, weil sich der Kupplungskorb gelöst hat. Das zweite Training nahm der Ammerländer mit seiner Ersatzmaschine in Angriff. Nach dem Training hat das Team beide Maschinen für den Rennnachmittag wieder gerichtet.

Tebbe hat am vergangenen Wochenende in Werlte gerade erst ihre Premiere im B-Lizenzfeld auf einer Grasbahn gegeben, nachdem die Emsländerin bislang vor allem auf Sandbahnen wie etwa in Mühldorf unterwegs war. Mit ihrer Viertellitermaschine bestritt sie schon einige offene Speedwayrennen, etwa im Rahmen des Störtebeker-Superpokals in Halbemond, und war auch bei der Women’s Academy in Kroatien dabei. Im dortigen 250-Kubikrennen kam Tebbe auf Rang 3.
Am Samstagnachmittag kämpft auch André Damian um den Einzug ins Finale. Der stammt aus der Region Fürstenfeldbruck und fährt in der Zweiten Bundesliga für den MSC Olching, nachdem er im vergangenen Jahr eigentlich schon während der Saison aufgehört, sich nun aber zurückgemeldet hatte. Weil seine Eltern aus Rumänien stammen, segelt Damian bei Prädikatsläufen stets unter rumänischer Flagge.
Nur deswegen bekam er auch einen Startplatz in Scharnowitz. Denn der DMSB hatte nur drei, eigentlich war Levi Böhme mit eingeplant, doch der Sachse laboriert noch an den Folgen seines Schlüsselbeinbruchs. „Es wird langsam mit der Schulter“, vermeldet Böhme. „Ich habe regelmäßig Phyio- und Bewegungstherapie. Fahrradfahren geht auch schon wieder ganz gut. Ich trainiere fleißig wieder an meiner Kondition. Ich muss nur noch das nächste Röntgen abwarten – in der Hoffnung, dann wieder Training fahren zu können.“
Geröntgt wird aber erst am 5. August.
Am Sonntag wird Bruno Preibisch ins Geschehen eingreifen. „Bruno ist fürs Finale gesetzt“, bestätigt sein Trainer Roman Diehl. „Er braucht keine Quali zu fahren.“



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