Kirchner nimmt Anlauf
- Norbert Ockenga
- vor 5 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Videointerview: Christoph Kirchner über seinen Trainingsvormittag in Heerenveen, den Thijs-Pokal und die Mannschafts-WM.
Der Morgen beginnt mit einem Sturz. Christoph Kirchner ist zu Beginn des Trainings vorm Roloef-Thijs-Pokal in Heerenveen abgestiegen – allerdings ohne Folgen für Mensch und Material.
Im aktuellen Videointerview direkt aus der Thialf-Eishalle erläutert der zweite Mann aus dem Aufgebot des deutschen Nationalteams für die WM am Sonntag, dass der Sturz auf einen falsch gewählten Luftdruck zurückzuführen gewesen sei – das Team den Irrtum aber schon für den nächsten Anlauf im ungewohnt langen Training wieder korrigiert habe und es danach rund gelaufen sei.
Das Training zog sich aufgrund der hohen Starterzahl von 24 Teilnehmern – darunter in Amber Kramer auch eine 21-jährige Dame – in die Länge: Es gab drei statt zwei freie Sitzungen und danach noch für jeden Fahrer je zwei Startbandtrainings.

Dabei zeichnete sich ein ziemliches Leistungsgefälle ab, das sich auch in den Roloef-Thijs-Pokal hineinziehen dürfte. Der wird am Abend ab 19 Uhr gestartet. Das Rennformat mit einer Gruppen- und einer K.O.-Phase orientiert sich an jenem Schema, das vor mehr als einem Jahrzehnt auch für die Sommer-Grands Prix angewendet wurde – und auch für ein DM-Finale in Stralsund, das seinerzeit Martin Smolinksi gewann.
Aus einer Vorrunde qualifizieren sich die Besten direkt für die Endrunde, für die es eine Reihe gesetzter Fahrer gibt – darunter auch Kirchner und Maximilian Niedermaier d.J.. Diejenigen, die in den ersten Blöcken zu wenig Punkte schreiben, können sich noch über eine Hoffungsrunde für die Endscheidung qualifizieren.
Kirchner blickt zufrieden aufs Training zurück: Die Starts hätten gepasst, darauf lasse sich für den Abend und auch für die Team-WM am Sonntag aufbauen. In der Tat gewann der Bayer in seiner Gruppe das Startbandtraining – und setzte damit eine Duftmarke. Denn er war mit starken Gegnern zusammen in einer Gruppe am Band.
Wie das System genau funktioniert, welche Wertigkeit er dem Roloef-Thijs-Pokal beimisst und was das alles für die Mannschafts-WM am Sonntag bedeutet, schildert Christoph Kirchner bei der ersten Schalte ins Thialf-Eisstadion in Heerenveen.
Das Video könnt Ihr Euch direkt hier anschauen:



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