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Knirschend auf Rang 3

vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Güstrow rettet beim Paarcup in Wittstock zwar Platz 3. Doch wer genau hinhört, dem fallen gewisse Dissonanzen auf.


Das Ziel war klar, doch es sorgte auch für Missstimmung. „Wir sind mit den Erwartungen ins Rennen gegangen, aufs Podest zu fahren“, umriss Hannah Grunwald den Auftritt des MC Güstrow beim Paarcup in Wittstock.


Dieser Ehrgeiz spiegelt sich auch in der Analyse von Dennis Gennerich wieder – dem Vater von Carlos Gennerich, der seinerseits neben Grunwald und Tyler Haupt im Kader der Güstrower stand: „Es ging Güstrow nur um einen Podestplatz , nicht ob alle gleich viele Heats fahren. Dabei hat Ralf Peters vorab noch gesagt, dass alle ihre vier Heats bekommen – und zwei Fahrer einen mehr.“


Am Anfang gab es ein paar Komplikationen. – Hannah Grunwald

Dann musste der Güstrower Teammanager nach einem Fehlstart und eingedenk einer immer stärker werdenden Gegenwehr vom MSC Moorwinkelsdamm umdisponieren, um gegen die Friesen so gerade eben noch den dritten Rang retten können. „Am Anfang gab es ein paar Komplikationen“, umschreibt Grunwald. „Aber wir haben nachher alle ins Rennen gefunden und konnten so auf Platz 3 fahren.“


Die versammelte Dichte und Breite an jungem Talent sorgte bei Güstrow für Knirschen im Gebälk. Foto: Klaus Hauptmann
Die versammelte Dichte und Breite an jungem Talent sorgte bei Güstrow für Knirschen im Gebälk. Foto: Klaus Hauptmann

Komplikationen? Grunwald bestätigt einerseits den Eindruck, den man bei der Analyse des Wittstocker Rennens so oft gehört hat: „Die Bahn war im Training etwas anders als sonst aber hat sich während des Rennens immer verbessert, war nachher richtig gut.“


Doch das war noch nicht alles.


Ein zu spät angemeldeter Tausch von Gennerich auf Haupt mündete zu einer Disqualifikation von Haupt gleich zum Auftakt. Danach schied Gennerich nach einem Sturz aus, laut Aussage seines Vaters auf „Rang 2 oder 3“ fahrend. „Wir hatten einen Nuller und ein Mal zwei Punkte“, fährt Gennerich fort, „danach hat Ralf Peters Carlos nicht mehr rangelassen. Er ist wohl zu schlecht in seinen Augen. Tyler Haupt brauchte dagegen gar keinen Lauf aussetzen, nur Hannah Grunwald nur einen für Carlos.“


Grunwald kam auf 19 Punkte und war damit klar Beste aus dem Team der Güstrower, vor Haupt mit 12 und Gennerich mit seiner nicht repräsentativen Ausbeute wegen des Rumpfprogramms. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Das Paarfahren mit Carlos und Tyler hat viel Spaß gemacht“, resümiert die Parchimerin. „Ich bin stolz auf unser Team, dass wir den Tag noch mit Platz 3 abschließen konnten. Jeder konnte was dazulernen, ich habe neue Erfahrungen gesammelt.“



 
 
 

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