top of page

Komet verletzt

Melwin Björklin gilt als das vielversprechendste Eisspeedwaytalent, hat sich aber gerade verletzt.


Eisspeedway kann brutal sein. Brutaler als die anderen Bahnsportarten. Vor allem wegen der Brachialität der Maschinen und der dramatischen Schräglagen. Das hat nun auch das wohl größte Talent der Wintersportler erfahren müssen: Melwin Björklin.


Der 22-Jährige aus Bollnäs, der im vergangenen April im Roloef-Thijs-Pokal in Heerenveen bei seinem allerersten Rennen überhaupt gleich all' seine Vorläufe gewonnen und dabei mit überraschender Linienwahl und gewaltiger Motorradbeherrschung verblüfft hat, war kurz vor Weihnachten beim Trainingslager der schwedischen Verbandsfahrer in Östersund dabei.


Dort hat Björklin, dessen Vater Tommy auch schon als Rennfahrer erfolgreich war, sich mit einem Zeh im eigenen Hinterrad verfangen – was bei Schräglagen passieren kann, wenn der Fuß von der Raste flutscht. Das Hinterrad zerfledderte den Stiefel samt Schutzvorrichtung und fraß sich auch in den Zeh; dessen Kappe wurde ebenfalls abgeraspelt.


Das Trainingslager der Schweden in Östersund fordert ein prominentes Opfer. Foto: Peter Jansson
Das Trainingslager der Schweden in Östersund fordert ein prominentes Opfer. Foto: Peter Jansson

Peter Jansson, als Teammanager der SVEMO-Eisfahrer auch Ausrichter des Trainingslagers am Storsjön-See, berichtet, Björklin hätte immerhin nicht genäht werden müssen – die abgetrennte Zehenkappe sei aber wieder angeklebt worden.


Wer Melwin Björk ist und wie sich sein kometenhafter Aufstieg zum neuen Eisspeedway-Hotshot erklärt, wird bahndienst.com in einer separaten Geschichte beleuchten. Und auch, was die Familie Bauer damit zu tun hat.


 
 
 

Kommentare


bottom of page