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Viel hilft viel

Max Niedermaier d.J. geht mit viel Rückenwind aus der Saisonvorbereitung nach Inzell.


Nicht nur der frische Bart erinnert an seine Zeit in Schweden. Maximilian Niedermaier, der jüngere der beiden gleichnamigen Vettern im Feld der Eisspeedway-WM, ist dank der Zeit im hohen Norden besser vorbereitet als je zuvor in seiner Laufbahn.


Vor allem bei den Starts hätte er sich deutlich gesteigert, gab der 25-Jährige aus Bayern am Mittwochabend in einer Talkrunde aus dem Studio Bayern, die live gestreamt wurde, zu Protokoll. Früher sei er meist als Letzter in die erste Kurve eingebogen, bei den Rennen im Supercup und in der Allsvenskan-Liga 2026 hingegen oft sogar als Erster oder Zweiter.


Technische Änderungen, etwa an der Kupplung, steckten nicht dahinter, vielmehr liege es vor allem daran, dass er außergewöhnliche Rennen in beiden schwedischen Topklassen gefahren sei.


Max Niedermaier wartet mit frischem Bart und gestärktem Selbstbewusstsein auf. Das zeigte er auch beim Eisspeedway-Livetalk am Mittwoch – hier gemeinsam mit den beiden Inzeller Reservisten Christoph Kirchner (l.) und Franz Mayerbüchler sowie Moderator Norbert Ockenga.
Max Niedermaier wartet mit frischem Bart und gestärktem Selbstbewusstsein auf. Das zeigte er auch beim Eisspeedway-Livetalk am Mittwoch – hier gemeinsam mit den beiden Inzeller Reservisten Christoph Kirchner (l.) und Franz Mayerbüchler sowie Moderator Norbert Ockenga.

Diese Fahrpraxis hätte ihn sicherer werden lassen, auch auf schlechterem Eis. In Inzell und auch in Heerenveen, bei den WM-Rennen, erwarten die Teilnehmer weicheres und besseres Eis. Martin Haarahiltunen etwa schätzte in einer weiteren der Talkrunden im Studio Bayern am Mittwochabend, dass dadurch sein persönlicher Vorteil schmelze, weil das leichter zu nehmende Eis die anderen Fahrer näher an ihn heranführen würde. Das Gefälle sei nicht mehr so groß wie auf hartem Natureis.


Niedermayer d.J. hegt die Hoffnung, dass ihm die mannigfaltige Erfahrung auf schwerem Eis nun auch bei den einfacheren Bedingungen nach vorn bringe. Er erinnerte im live gestreamten Talk an einen seiner ersten Auftritte in Berlin-Wilmersdorf, wo er im Training auf spiegelglattem, jungfräulichen Eis auf Anhieb so gut zurechtgekommen sei, dass er den Schwung daraus auch mental in den Wettbewerb mitgenommen hätte – und ihm deswegen auch prompt die unvermeidlichen Rillen im Verlauf der Heats nicht ausgemacht hätten.


Am Freitag von Inzell wolle er genau diesen Effekt wieder erreichen, angeschoben von seinem bisher überzeugenden Saisonverlauf und der damit auch für ihn selbst spürbar gesteigerten Selbstsicherheit.


Den ganzen Talk aus dem Studio Bayern kann man sich hier direkt anschauen:




 
 
 

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