Ledström schreibt sich gesund
- Norbert Ockenga
- 12. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Ove Ledström hat seine Rückenschmerzen in den Griff gekriegt und wird bei der Eisspeedway-Team-WM für Schweden antreten.
Ove Ledström schaut rüber zu Robin Häggström. „Leider steht der nicht so auf Massagen“, grinst der Schwede unter seiner Brille. Und Häggström, am Freitag vor dem Team-WM-Finale in Heerenveen selbst im Roloef-Thijs-Pokal unterwegs, versetzt: „Dafür habe ich keine Lizenz – ich habe nur eine Ausbildung zum Mechaniker.“
Tatsächlich hat Häggström, im Winter auch Trainingspartner von Ledström auf den Seen in Schweden, maßgeblichen Anteil daran, dass der Brillenträger am Sonntagmorgen überhaupt wieder im Fahrerlager stehen kann. „Ich habe einen guten Freund“, grinst Ledström, „der mich mit Tabletten und allem Möglichen versorgt hat.“

Ledström wird am Nachmittag für Schweden antreten, wenn auch unter Schmerzmitteln stehend. „Ich bin beim Sturz aufs Eis gefallen und habe mir böse den Rücken angeschlagen – etwa auf Hüfthöhe. Dabei müssen auch die Nerven da etwas abgekriegt haben. Ich habe noch versucht, den nächsten Lauf zu fahren – aber da habe ich vor lauter Schmerzen keine Luft mehr gekriegt.“
Deswegen meldet Ledström sich vom Einzel-Grand Prix ab, legt sich direkt in seinen Transporter schlafen – und kehrt am Sonntagmorgen ins Nationalteam zurück.



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