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Operation Heimvorteil

Beim ersten Lauf zum schwedischen Eisspeedway-Supercup setzen sich die Favoriten aus Örnsköldsvik durch – und Rückkehrer Harald Simon überrascht.


Niclas Svensson hat getan, was er konnte. Da der Familienvater aus Örnsköldsvik heute beim zweiten Durchgang vom Eisspeedway-Supercup turnusgemäß pausieren wird, musste er beim Heimrennen möglichst feste punkten. Und das tat der WM-Zweite: Er blieb am Freitagabend auf seiner Heimbahn in Ö’vik ungeschlagen.


Sowohl in den Vorläufen als auch im Finale besiegte Svensson seinen Kindheitsfreund und Erzrivalen Martin Haarahiltunen. Die beiden Lokalmatadoren zeigten sich vor 450 Zuschauern als allen Kontrahenten um eine Nasenlänge überlegen. Ihr Doppelsieg sorgt auch dafür, dass Örnsköldsvik vorm Rennen in Östersund die inoffizielle Mannschaftswertung, auf welche die Schweden ein großes Augenmerk legen, souverän anführen.


Da der Supercupen die alte Eisspeedwayliga ersetzt, ist das Teamergebnis für die Macher und Vereine von enormer Wichtigkeit – auch wenn es offiziell gar nicht ausgeworfen wird.


Neben der Einzelwertung, die eine Art Offene Schwedische Meisterschaft darstellt, und dem Teamklassement dient der Supercupen auch der Entscheidung darüber, wer vom schwedischen Verband SVEMO in die WM-Qualifikation nach Ö’vik entsandt wird. Ove Ledström, Flip Jäger, Isak Dekkerhus, Jimmy Hörnell und Melwin Björklin sind die fünf Kandidaten, die ersten drei davon werden in Örnsköldsvik um die WM-Fahrkarten für die Großen Preise in Inzell und Heerenveen fahren.


Beim Supercupen-Auftakt gibt’s neben Svensson und Haarahiltunen zwei Fahrer des Abends: Jasper Iwema zeigt sich selbst überrascht davon, dass er mit drei Laufsiegen und einem zweiten Platz letztlich Gesamtdritter wird – vor Max Koivula und Franz Zorn. Und dessen Landsmann Harald Simon rückt als Reservist nach, nachdem sich Lukáš Hutla im Laufe des Abends verletzt abmeldet. Weil auch noch Isak Dekkerhus, der Schützling von Legende Posa Serenius aus Gävle, ein Mal ins Band fährt, kommt der Österreicher sogar zu drei Einsätzen – und holt daraus satte sieben Punkte.


Am Samstag schlagen die Vettern Niedermaier ihr Quartier beim Supercup in Östersund auf. Foto: Rainer Dachs
Am Samstag schlagen die Vettern Niedermaier ihr Quartier beim Supercup in Östersund auf. Foto: Rainer Dachs

Simon hat sich vorab nach einer längeren Pause in einem Trainingslager von Ledström auf einem schwedischen See auf seine Rückkehr in den Sport vorbereitet.


Damit wird er hinter Luca Bauer und vor Max Niedermaier Gesamtneunter. Die beiden Bayern orientieren sich meist auf die Außenbahn. Innen ist das Eis schon bald aufgebrochen und sehr schwer befahrbar. Niedermaier merkt man an, dass er sich auf weicherem Halleneis von Eisschnelllaufbahnen wohler fühlt als auf dem knüppelharten Natureis, er bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück.


Auch Ove Ledström hätte mehr zeigen können. Er gewinnt seinen Auftaktheat, setzt sich danach nach eigenem Bekunden aber selbst unter zu hohe Erwartungshaltung, wird im Folgelauf nur Dritter. Ein Maschinenwechsel verpufft, mit dem Ersatzmotorrad kommt Ledström noch weniger zurande.


Der Supercupen geht bereits am Samstagabend um 19 Uhr in Östersund weiter. Auch der zweite Durchgang wird hier im Livestream in voller Länge zu sehen sein.

 
 
 

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Isracing Supercupen-Round 2
vor 8 Stunden

🏁Isracing Supercupen-Round 2-Östersund🇸🇪 10 januari 2026[Livestream]

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🌎 Location: Östersund🇸🇪

📅 Date: 10 januari 2026

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