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Schnee und weiches Eis

So lief das Training vorm Eisspeedway-WM-Qualifyer in Örnsköldsvik.


Schneetreiben und ein eher weiches Eis prägten das Training vor dem WM-Qualifikationsdurchgang in Örnsköldsvik. Das Format des ungezeiteten Fahrens ist für 2026 überarbeitet worden: Jeder Fahrer hatte je ein Mal 90 Sekunden freies Fahren und danach ein Startbandtraining.


Sonderlich aussagekräftig war die Sitzung von Freitagmittag nicht. Das Spektakulärste: ein Motorschaden bei Leon Kramer – und Eis, das laut Max Niedermaier „eher auf der weichen Seite war. Es war auch schon ein bisschen aufgefahren. Jetzt machen die Veranstalter neues Eis – wobei das nicht so einfach ist. Sie haben am Nachmittag nur zwei Wasserwagen voll gefahren und warten jetzt, bis es richtig kalt wird. Allerdings hat es am späten Nachmittag wieder angefangen zu schneien – und wenn’s schneit, wird’s schwer mit dem Eisaufabu. Denn Schnee will man im Eis nicht drinhaben.“


Schnee will man im Eis nicht drinhaben. – Max Niedermaier

Niedermaier zeigte sich mit dem Verlauf des Trainings aus seiner Sicht hochzufrieden. Er wird im Mix der möglichen acht Qualifikanten im morgigen Rennen munter mitmischen. Auch sein Vetter Max Niedermaier d.J. lief nach den Sitzungen mit einem zufriedenen Lächeln durchs Fahrerlager.


Ove Ledström muss abends Veränderungen an der seiner Kupplung vornehmen. Foto: Christian Platzer
Ove Ledström muss abends Veränderungen an der seiner Kupplung vornehmen. Foto: Christian Platzer

Paul Cooper hingegen gab sich nachdenklich: Das Tempo der anderen Fahrer sei für ihn überraschend hoch gewesen, „schau’n wir Mal, was da morgen geht“.


Neben Kramer hat ein weiterer Mitfavorit Extraschichten wegen der Technik schieben müssen: Der Schwede Ove Ledström kam im Training mit seiner Kupplung nicht klar und legte bis in den Abend Hand an.

 
 
 

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