Sieg offenbart Luft nach oben
- Norbert Ockenga
- vor 11 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Wie Hans Weber den Stand seiner Vorbereitung vor dem WM-Qualifikationsrennen in Örnsköldsvik einschätzt.
Die Generalprobe erfolgte in Festivalform. Hans Weber hat sich nicht wie der große Rest der Eisritter ausgiebig in Schweden auf die bevorstehende WM-Qualifikation in Örnsköldsvik vorbereitet – sondern beim Kompaktrennen in Weißenbach.
Auf der Tiroler Eisbahn waren vier Eisspeedwayrennen mit ingesamt vier Fahrer, die sich also jedes Mal aufs Neue wieder aneinander maßen, eingebettet in ein Spektakel mit Rallycross auf Eis, urigen Gespannen aus der alten Zeit des Internationalen Allgäuer Alpenpokals und minispikebewehrten Motocrossmaschinen.
Weber blieb in Tirol ungeschlagen. Der segelt der einstige Vizeweltmeister, der nach zwei Sabbactialjahren jetzt seine Rückkehr in die WM anpeilt, damit schon auf Kurs einer sicheren WM-Qualifikation?
Ich habe den gewünschten Effekt gehabt. – Hans Weber
Weber enthüllt im aktuellen Podcast von bahndienst.com Hintergründe zu seiner Vorbereitungsarbeit. „Wir haben ein paar Sachen an der Kupplung getestet. Das hat mir ganz gut getaugt. Zwei Starts waren nicht so der Hit, die zwei anderen habe ich wirklich optimal getroffen. Das ist noch ein bisschen ausbaufähig“, sagt der Eishans im Podcast ins Mikro. „Wir haben auch im Heck noch was probiert; das lässt sich erst im schlechten Eis tatsächlich analysieren. Aber ich habe aktuell den gewünschten Effekt gehabt, den ich mir vorgestellt habe. Aber das war eine Trainingseinheit, das alles ist sicher noch ausbaufähig.“

Dabei zeigt sich Weber voll des Lobes über die Veranstaltung in Weißenbach. „Fürs Motorradl ist es eine Autobahn gewesen: schön stabil“, berichtet er im Online-Radiobeitrag. „Das war echt eine Top-Veranstaltung, ganz ervorragend organisiert. Wir sind Trainingseinheiten gefahren. Ich habe gedacht, dass wir mehr Zeit dazwischen haben. Aber die Veranstalter haben das sehr flott durchgezogen.“
Auch dieser hohe Rhythmus brachte Weber zurück in die Intensität der Abläufe, die auch bei einem WM-Lauf vom Automobilweltverband FIM so durchgehechelt werden. „Die Wochen vor dem Rennen, wie das Ganze da losgegangen ist“, führt Weber im Podcast weiter aus, „wie die da in der Nacht das Eis gemacht haben und sich dabei abgewechselt haben – super. Die Bedingungen waren hervorragend.“



Kommentare